Malte Kebbel
deutscher Lichtkünstler, Medienkünstler, zeitgenössischer Künstler und Designer
From Wikipedia, the free encyclopedia
Malte Kebbel (* 1981 in Bremen) ist ein deutscher Lichtkünstler, Medienkünstler und Installationskünstler. Er lebt und arbeitet in Berlin. Seine Arbeiten im Bereich der Lichtkunst werden international bei Lichtkunstfestivals sowie in Ausstellungen und Installationen im öffentlichen Raum gezeigt.

Leben und Ausbildung
Kebbel wuchs in Bremen und in Rösrath bei Köln auf. Nach dem Schulabschluss arbeitete er als Assistent der bildenden Künstlerin Hella Berent in Köln und in Kairo.
Er studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei dem dänischen Künstler Tal R und wurde dort Meisterschüler von Tal R.
Kebbels Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Lichtinstallation, Medienkunst und Architektur. In seinen Projekten verbindet er technische Systeme mit organischen Formen und untersucht die Wechselwirkung von Licht, Raum und Wahrnehmung. Seine Installationen entstehen häufig als modulare oder ortsspezifische Strukturen, die auf räumliche und atmosphärische Bedingungen reagieren.
Seine Arbeiten wurden bei internationalen Lichtkunstfestivals präsentiert, darunter das Festival of Lights in Berlin, iLight Singapore, das Sharjah Light Festival, The Hague Highlights sowie das Winter Festival of Lights in Niagara Falls.
Lichtkunstfestivals (Auswahl)
Kebbels Arbeiten wurden international bei verschiedenen Lichtkunstfestivals präsentiert.
- 2025 – Winter Festival of Lights, Niagara Falls, Kanada.[1]
- 2025 – Festival of Lights, Brandenburger Dom, Brandenburg an der Havel.
- 2024 – Blockheide Leuchtet, Blockheide, Österreich.
- 2023 – Lichternacht Bremerhaven, Speckenbüttel Park, Bremerhaven.[3]
- 2020 – Luminale, Karmeliterkloster, Frankfurt am Main.[7]
- 2019 – Festival of Lights, Potsdamer Platz, Berlin.[8]
- 2018 – Potsdamer Lichtspektakel, Potsdam Hauptbahnhof.[9]
- 2017 – Berlin leuchtet, Potsdamer Platz, Berlin.[10]
- 2016 – Berlin leuchtet, Ernst-Reuter-Platz, Berlin.[11]
Arbeiten im öffentlichen Raum
Kebbel realisiert ortsspezifische Lichtinstallationen im öffentlichen Raum, die architektonische und städtische Räume temporär transformieren.
- 2017 – Monoliths: Lichtinstallation aus Segmenten der Berliner Mauer auf der Glienicker Brücke in Potsdam.[12][13]
- 2020 – Light Anemones: Lichtinstallation im Rahmen des Projekts Kunst in Quarantäne, unter anderem am Universitätsklinikum Frankfurt sowie am St. Elisabeth-Krankenhaus in Jülich.[14][15]
Residencies
- 2018 – Gyeongju International Residency Art Festa, Hwangnyongsa Museum, Gyeongju, Südkorea.[17]
Auszeichnungen
- 2020 – Projektstipendium, Kulturprojekte Berlin
- 2019 – Projektstipendium, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
- 2018 – Projektstipendium, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
- 2017 – German Design Award – Special Mention (Excellent Communications Design)
- 2015 – Nominierung für den Kunstpreis der Stadt Schwabach bei der Biennale Ortung Schwabach
Medienberichte, Interviews und Vorträge
Medienberichte
Über Kebbels Arbeiten berichteten verschiedene nationale und internationale Medien.
Im Zusammenhang mit der Installation Light Anemones berichteten mehrere US-amerikanische Medien, darunter die Tageszeitung Chicago Tribune sowie der lokale Fernsehsender NCTV17, über ein geplantes Kunstprojekt am Riverwalk in Naperville im Bundesstaat Illinois.[18][19][20]
Interviews
Kebbel gab unter anderem ein Interview im Magazin DER TAG in Berlin & Brandenburg des Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg.[21]
Vorträge
2025 nahm Kebbel als Sprecher an der Veranstaltung Stadt nach Acht – Urbane Praxis in the Dark in Berlin teil, die sich mit der Gestaltung urbaner Räume im Kontext von Nacht und Dunkelheit beschäftigte.[22]