Manuela Alphons
österreichische Theater- und Fernsehschauspielerin
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Manuela Alphons (* 5. August 1946 in Neunkirchen) ist eine österreichische Theater- und Fernsehschauspielerin.
Manuela Alphons absolvierte von 1964 bis 1967 die Schauspielschule Bochum[1] und erhielt ihr erstes Engagement von 1968 bis 1972 am Deutschen Theater Göttingen[2].
Danach stand sie auf zahlreichen Theaterbühnen, unter anderem an dem Schauspiel Köln (1972 bis 1979), an dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1979 bis 1980) und an dem Schauspiel Frankfurt (1980 bis 1982). Darüber hinaus war sie an den Wuppertaler Bühnen bei Pina Bausch, am Theater Oberhausen (1997 bis 2000), am Theater Bonn sowie von 2005 bis 2011 als festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum tätig. Am Düsseldorfer Schauspielhaus wirkte sie von 1982 bis 1995 und als Gast seit 2016.[3] Außerdem war sie in einigen Filmen und Serien zu sehen.
Bekannt wurde sie durch die Verkörperung der Barbara von Sterneck in der ARD-Soap Verbotene Liebe, die sie vier Jahre lang spielte.
Fernsehen
- 1975: Nach der Scheidung
- 1977: Rückfälle
- 1979–1980: Locker vom Hocker (Oder: Es bleibt schwierig, Comedyreihe, 2 Folgen)
- 1979: Der Idiot im Hintergrund
- 1986: Die Montagsfamilie
- 1987: Die Insel
- 1992: Gossenkind
- 1992: Schlafende Hunde
- 1995–1999: Verbotene Liebe
- 1996: Die Wache – Falsche Rezepte
- 1999: Einsatz Hamburg Süd – Der Geier
- 1999: Stadtklinik – Die Feministin
- 1999: … und im Keller gärt es – Quarantäne
- 2001: Wilsberg – Wilsberg und der Mord ohne Leiche
- 2003: Im Schatten der Macht
- 2004: Cattolica
- 2006: Wilsberg – Callgirls
- 2007: Jakobs Bruder
- 2008: Angie – Alles wird gut!
- 2010: Countdown – Die Jagd beginnt – Feuerteufel
- 2012: Jahr des Drachen
- 2013: Heiter bis tödlich: Zwischen den Zeilen – Lieber reich und tot
- 2013: Sommer in Rom
- 2014: Friesland – Mörderische Gezeiten
- 2014: Danni Lowinski – Zwangspension
- 2015: Rentnercops: Jeder Tag zählt! – Keine ruhige Minute
- 2015: Tatort: Schwanensee
- 2016: Nur eine Handvoll Leben
- 2019: Tatort: Spieglein, Spieglein
- 2020: Die Martina Hill Show
- 2022: Mord mit Aussicht – Die letzten ihrer Art
- 2025: Wilsberg: Phantomtod (Fernsehreihe)
Theater (Auswahl)
Düsseldorfer Schauspielhaus
- 2011/12: William Shakespeare: Richard III., Regie: Staffan Valdemar Holm (Herzogin von York)
- 2014/15: Franz Wittenbrink: Sekretärinnen (Liederabend), Regie: Michael Wallner
- 2014/15: Heinar Kipphardt: März, ein Künstlerleben, Regie: Alexander Müller-Elmau
- 2016/17: Elfriede Jelinek: Das Licht im Kasten, Regie: Jan Philipp Gloger
- 2016/17: Arthur Miller: Hexenjagd, Regie: Evgeny Titov (Rebecca Nurse, Großgrundbesitzerin)
- 2018/19: Lutz Hübner und Sarah Nemitz: Abiball, Regie: Robert Lehniger (Oma, Bennos Oma)
- 2020/21: Feridun Zaimoglu und Günter Senkel nach Richard Wagner: Das Rheingold. Eine andere Geschichte, Regie: Roger Vontobel (Erda)
- 2021/22: William Shakespeare: Macbeth, Regie: Evgeny Titov (Lady Macbeth)
- 2023/24: William Shakespeare: Richard III., Regie: Evgeny Titov (Herzogin von York, Mutter Edwards IV., Richards III. und Georges, Herzog von Clarence)
- 2023/24: Georg Büchner: Woyzeck, Regie: Luise Voigt (Großmutter)
- 2024/25: William Shakespeare: König Lear, Regie: Evgeny Titov (Kent)
Hörspiele
- 2013: Walter van Rossum: Eine unordentliche Liebe um 1913 – Regie: Walter van Rossum (DLF)
- 2013: Dunja Arnaszus: Wir fallen nicht – Regie: Dunja Arnaszus (DLF)
Auszeichnungen
- 1979: Schauspielerin des Jahres
- 1994: Beste Schauspielerin des Landes NRW
- 1998: Schauspielerin des Jahres sowie
- 1998: Beste Schauspielerin des Landes NRW
Weblinks
- Manuela Alphons bei IMDb
- Manuela Alphons bei Crew United
- Manuela Alphons beim Schauspielhaus Bochum
- Manuela Alphons Persönliche Webseite
- Manuela Alphons bei schauspielervideos.de