Manuela Lenzen

deutsche Philosophin From Wikipedia, the free encyclopedia

Manuela Lenzen ist eine deutsche Philosophin und Wissenschaftsjournalistin, die sich in ihrer publizistischen Arbeit mit Digitalisierung, Kognitionsforschung und Künstlicher Intelligenz befasst.[1] Ihre Texte und Bücher nutzen die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz zur Erläuterung von Intelligenz und menschlichem Denken.[2]

Leben

Lenzen wurde in Philosophie promoviert.[3] Sie arbeitet als freie Wissenschaftsjournalistin und schreibt über Themen der Digitalisierung, Künstlichen Intelligenz und Kognitionsforschung.[4] Ihr fachlicher Hintergrund ist in der Philosophie des Geistes verankert und führte sie zur Kognitionsforschung sowie zur KI-Forschung.[5] Sie veröffentlicht sie für Medien und Magazine wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung, Psychologie Heute, Bild der Wissenschaft und Gehirn und Geist.[3]

Wirken

Im Jahr 2018 stellte Lenzen ihr Buch Künstliche Intelligenz. Was sie kann & was uns erwartet vor.[3] Das Buch erschien mittlerweile in einer 4. überarbeiteten Auflage (2023) und führt Grundlagen wie auch gesellschaftliche Folgen der KI-Entwicklung verständlich zusammen.[6] 2020 erschien ihr kompakter Band Künstliche Intelligenz: Fakten, Chancen, Risiken in der Reihe Politische Studien (Bd. 71, Heft 492/2020).[7] In Der elektronische Spiegel. Menschliches Denken und künstliche Intelligenz (2023) zeichnet Lenzen nach, wie das Nachbauen von Intelligenz die Sicht auf natürliche Intelligenz verändert.[2] Der Streifzug durch fast 70 Jahre KI-Forschung macht immer wieder Korrekturen an Annahmen über menschliche Intelligenz sichtbar.[8] Das Buch bereitet interdisziplinäre Ansätze von Psychologie bis Informatik für eine nicht spezialisierte Leserschaft auf.[2] In Der elektronische Spiegel wird der Bau künstlicher Systeme als Erkenntnisweg über den menschlichen Verstand und den „gesunden Menschenverstand“ diskutiert.[9] KI-gestützte Verfahren verändern an Hochschulen Forschung, Lehre, Prüfungswesen und Verwaltung und ermöglichen zugleich neue Formen der Täuschung.[10]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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