Manusae
Suco in Osttimor
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Manusae (Manusea, Manosae, Manu-Sai) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia (Gemeinde Ermera).
Geographie
| Manusae | ||
|---|---|---|
| Orte | Position[3] | Höhe |
| Aibote | 8° 48′ 12″ S, 125° 19′ 1″ O | 770 m |
| Bebida | 8° 47′ 42″ S, 125° 22′ 11″ O | 1292 m |
| Betutu | 8° 46′ 44″ S, 125° 19′ 52″ O | 840 m |
| Cuccara | 8° 47′ 51″ S, 125° 19′ 32″ O | 1069 m |
| Ducurai | 8° 46′ 33″ S, 125° 20′ 33″ O | 1085 m |
| Hatete | 8° 47′ 0″ S, 125° 22′ 41″ O | 1380 m |
| Lebutu (Lebuto) | 8° 47′ 49″ S, 125° 21′ 52″ O | 1301 m |
| Lelmano (Lelemanu) | 8° 47′ 52″ S, 125° 20′ 6″ O | 1079 m |
| Lugulaulau (Lukulaulau) | 8° 49′ 6″ S, 125° 18′ 34″ O | 441 m |
| Lurirema | 8° 46′ 58″ S, 125° 22′ 4″ O | 1198 m |
| Mihau | 8° 48′ 5″ S, 125° 19′ 46″ O | 989 m |
| Oeroboti | 8° 46′ 49″ S, 125° 21′ 26″ O | 1189 m |
| Otete | 8° 46′ 51″ S, 125° 20′ 24″ O | 923 m |
| Uradu (Urado) | 8° 46′ 24″ S, 125° 21′ 28″ O | 1292 m |
| Urema | 8° 46′ 58″ S, 125° 21′ 10″ O | 1085 m |
| Name unbekannt (1) | 8° 47′ 37″ S, 125° 21′ 5″ O | 1228 m |
| Name unbekannt (2) | 8° 47′ 4″ S, 125° 19′ 31″ O | 688 m |

Manusae liegt im Nordosten des Verwaltungsamts Hatulia und hat eine Fläche von 22,51 km².[1] Es besteht aus einem Hauptterritorium mit den Aldeias Bauana, Cuccara (Cucara, Kukara, Kokara), Hatete und Otete und der Exklave Lugulaulau (Lukulaulau) im Westen.[4] Der Suco Ailelo liegt zwischen den beiden Gebieten. Südlich schließt sich der Suco Hatolia Vila an und östlich befindet sich der Suco Coilate-Leten. Dessen Territorium teilt Manusae in ein südliches und ein nördliches Gebiet. So reicht Manusae im Osten bis an das Verwaltungsamt Ermera mit seinem Suco Samara. Im Norden grenzt Manusae an das Verwaltungsamt Hatulia B mit seinen Sucos Fatubessi und Fatubolo.[5][6]
Große Teile des Sucos liegen in Höhen über 1000 m. Im Westen von Manusae liegt der Foho Ailelo (1200 m, Lage), im Süden der Foho Lebutu (1363 m, Lage) und der Lalimilau (1406 m, Lage) und im Nordosten der Foho Leholau (1338 m, Lage).[5][7]
Von Osten her kommt der Fluss Lahosa in den Suco und durchschneidet ihn in der Mitte auf seinem Weg nach Westen, wobei er seinen Namen ändert in Eahora. An der Grenze zu Fatubolo fließt der Bapera. Er folgt der Grenze nach Westen und mündet an der Grenze zu Fatubessi in den Eahora. Die Flüsse gehören zum System des Marobos.[5][6]
Das administrative Zentrum des Sucos liegt in der Aldeia Bauana. Bei Urema nahe der geographischen Mitte Manusaes befinden sich eine Grundschule, ein Hospital und die Missionsstation Nossa Senhora de Fátima.[5][8] Nordöstlich liegen die Orte Oeroboti (Geroboti), Uradu (Urado), Lurirema und Hatete. Im Nordwesten von Manusae befinden sich die Dörfer Otete, Ducurai und Betutu, im Südwesten Aibote, Cuccara, Mihau und Lelmano (Lelemanu) und im Südosten Lebutu (Lebuto) und Bebida. In der Exklave im Westen liegt das Dorf Lugulaulau. Weitere Grundschulen stehen in Otete, Cuccara, Hatete und Lebutu.[5]
Einwohner
Im Suco leben 5.003 Einwohner (2022), davon sind 2.587 Männer und 2.416 Frauen. Im Suco gibt es 780 Haushalte.[2] Über 64 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Über 34 % sprechen Tetum Prasa und eine Minderheit Kemak.[9]
Geschichte
Im April 1999 begann die Miliz Darah Merah mit Angriffen auf Unabhängigkeitsbefürworter. Nachdem ein Milizionär bei den Aktionen zu Tode gekommen war, griff die Darah Merah als Vergeltung Cuccara an, brannte Häuser nieder und ermordete die beiden Männer Marito Tavares und Antonio de Deus.[10.1] Im Juni ermordeten Milizionäre der Darah Merah in Lilimau Francisco Alves Caralhera.[10.2]
Politik
1952 war Mea Lequi Chefe de Suco.[11]
Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Julito Soares Madeira zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann Marcos Soares[13] und 2016 Aureliano Martins.[14] Bei den Wahlen 2023 wurde Manuel Menezes de Jesus gewählt.[15]
Weblinks
- Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Manusae ( vom 15. November 2019 im Internet Archive) (tetum; PDF; 8,5 MB)
- Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Manusae ( vom 12. Juli 2018 im Internet Archive) (tetum; PDF)
- Seeds of Life: Suco information sheets Hatulia (tetum)

