Marbach im Felde
Ortschaft im Bezirk Krems
From Wikipedia, the free encyclopedia
Marbach im Felde ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Rastenfeld im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 206 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1971 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Marbach im Felde (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Marbach im Felde | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Rastenfeld | |
| Koordinaten | 48° 32′ 41″ N, 15° 20′ 55″ O | |
| Höhe | 603 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 206 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 4,67 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04277 | |
| Katastralgemeindenummer | 12028 | |
Ortsansicht mit Kapelle | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das vom Marbach, einem linken Zubringer zum Dobrabach, entwässernde Dorf wird von der Landesstraße L8245 durchquert, die danach in die Kremser Straße mündet. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 85 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 38 Häusern genannt, das nach Niedergrünbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Rastenberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Marbach im Felde ein Gastwirt samt Fleischerei, ein Gemischtwarenhändler, ein Schmied, ein Schneider, zwei Schuster, ein Viehhändler, ein Viktualienhändler, ein Wagner, ein Zimmermeister und mehrere Landwirte ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1972 die damaligen Ortsgemeinden Marbach im Felde, Peigarten und Rastenfeld.[2]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 377 (Ausgabe 1769; Marbach in der Google-Buchsuche).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 174.
