Marc Pierschel

deutscher Soziologe, Regisseur und Drehbuchautor From Wikipedia, the free encyclopedia

Marc Pierschel (* 1978 in Hildesheim) ist ein deutscher Veganismus-Aktivist und Dokumentarfilmer. Er veröffentlichte auch zwei Kochbücher im Selbstverlag.

Leben

Marc Pierschel ist seit dem Jahr 2000 Veganer und war davor einige Jahre Vegetarier.[1] Noch während seines Studiums der Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, das er bis 2004 absolvierte, gründete er 2002 das Kollektiv roots of compassion.[2] In seinem Eigenverlag compassion media Verlag erschien 2008 das Kochbuch Vegan lecker lecker!.

2009 drehte Pierschel seinen ersten Dokumentarfilm EDGE – Perspectives on drug free culture über die Straight-Edge-Bewegung.[3]

Sein Dokumentarfilm Live And Let Live über Menschen, die zum Veganismus gefunden hatten, lief 2013 auf einigen Filmfestivals, beispielsweise auf dem Milano Film Festival in Mailand[4] und bei den Tagen des unabhängigen Films in Augsburg.[2][5] 2016 drehte er den Dokumentarfilm 184 über eine zweiwöchige Aktion gegen kommerziellen Walfang in Island.[2]

Im September 2017 kam Pierschels Dokumentarfilm The End of Meat, der im Sommer auf dem Fünf Seen Filmfestival uraufgeführt wurde, in die Kinos,[2][6] The End of Meat soll die Vorteile einer veganen Welt ohne Fleischkonsum zeigen.[7] Sein Film Butenland, für den er ein Ehepaar auf einem Gnadenhof für Milchkühe zwei Jahre lang filmte,[8] gewann auf den Internationalen Hofer Filmtagen 2019 den Granit – Hofer Dokumentarfilmpreis[9][10] und wurde auch im Kino gezeigt.[11]

Filme

  • 2009: EDGE the Movie – Perspectives on a Drug Free Culture
  • 2013: Live and let live
  • 2015: 184
  • 2017: The End of Meat[7]
  • 2019: Butenland

Bücher

Einzelnachweise

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