Marcel Seegert

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Marcel Seegert (* 29. April 1994 in Mannheim) ist ein deutscher Fußballspieler, der aktuell beim SSV Ulm 1846 unter Vertrag steht.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Marcel Seegert
Marcel Seegert beim SV Waldhof Mannheim 2022
Personalia
Geburtstag 29. April 1994
Geburtsort Mannheim, Deutschland
Größe 186 cm
Position Verteidigung
Junioren
Jahre Station
PSV Mannheim
SC 1910 Käfertal
SV Waldhof Mannheim
0000–2011 TSG 1899 Hoffenheim
2011–2013 1. FSV Mainz 05
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2013–2014 1. FSV Mainz 05 II 12 0(0)
2014–2017 SV Waldhof Mannheim 99 (14)
2017–2018 SV Sandhausen 11 0(0)
2017 SV Sandhausen II 03 0(0)
2019–2025 SV Waldhof Mannheim 190 (11)
2025– SSV Ulm 1846 16 0(2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2010 Deutschland U16 1 0(0)
2010 Deutschland U17 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 31. Dezember 2025
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Sportlicher Werdegang

Vereinskarriere

Marcel Seegert, der hauptsächlich in der Innenverteidigung zum Einsatz kommt, begann in Mannheim mit dem Fußballspielen. Er schloss sich der Jugend der TSG 1899 Hoffenheim an und ging 2011 ins Nachwuchsleistungszentrum des 1. FSV Mainz 05. Für die zweite Mannschaft der Mainzer absolvierte er 12 Spiele in der Regionalliga Südwest und stieg am Ende der Saison 2013/14 mit der Mannschaft in die 3. Liga auf.

Seegert verließ zusammen mit seinem Zwillingsbruder Nico jedoch Mainz 05 und spielte ab Juli 2014 für den Regionalligisten SV Waldhof Mannheim, für den er bereits in der Jugend aktiv gewesen war. Mit den Waldhöfern scheiterte er 2017 in Aufstiegs-Play-offs zur 3. Liga am SV Meppen. Insgesamt spielte er bis 2017 77-mal in der Regionalliga für Waldhof und erzielte 11 Tore.

Zur Saison 2017/18 wechselte Seegert zum Zweitligisten SV Sandhausen.[1] In seiner ersten Saison kam er auf neun Zweitligaeinsätze. Nachdem er in der Saison 2018/19 nur zu zwei Einsätzen gekommen war, einigten sich Seegert und der Verein Anfang Januar 2019 auf eine Vertragsauflösung.[2]

Daraufhin kehrte Seegert zum Regionalligisten SV Waldhof Mannheim zurück, bei dem er einen bis zum 30. Juni 2021 laufenden Vertrag unterschrieb.[3] Im April 2019 stieg er schließlich mit den Waldhöfern in die 3. Liga auf und kehrte damit in den Profifußball zurück.[4] Im Juni 2020 verlängerte Seegert seinen Vertrag in Mannheim vorzeitig um ein weiteres Jahr, bis 2022.[5] Parallel stieg er zum Mannschaftskapitän auf und verhalf bei der Etablierung als Drittligist. Im Mai 2024 verlängerte er seinen auslaufenden Vertrag bei den „Buwe“.[6] Anfang 2025 musste er nach einer Gelbsperre und Rückenproblemen zeitweise pausieren, in der Folge verlor er seinen Stammplatz. Unter Cheftrainer Dominik Glawogger, der im April 2025 die seinerzeit abstiegsbedrohte Mannschaft vom freigestellten Bernhard Trares übernahm, kehrte er aufs Spielfeld zurück, konnte aber nicht überzeugen und bestritt am Ende der Spielzeit 2024/25 die letzten Saisonspiele als Einwechselspieler.

Zu Beginn der Spielzeit 2025/26 wurde Seegert von Glawogger beim 2:2-Remis gegen den SC Verl im Auftaktspiel nicht im Spieltagskader berücksichtigt. Wenige Tage später wechselte er zum Ligakonkurrenten SSV Ulm 1846, wo er den mit Kreuzbandriss langfristig ausfallenden Johannes Reichert ersetzten soll.[7] Dort war er auf Anhieb Stammspieler unter Robert Lechleiter und dessen Nachfolger Moritz Glasbrenner, als die Mannschaft in den Abstiegskampf rutschte. Nachdem er im November aufgrund einer Gelbsperre die 0:5-Heimniederlage gegen Hansa Rostock verpasst hatte, stand er nach einem erneuten Trainerwechsel zu Pavel Dotchev beim folgenden Ligaspiel gegen Tabellenschlusslicht TSV Havelse nicht im Kader. Nach einer 1:2-Niederlage kehrte er am 16. Spieltag in die Startformation zurück und erzielte beim 1:0-Auswärtssieg bei Viktoria Köln am 17. Spieltag den spielentscheidenden Treffer, dennoch überwinterte er mit den „Spatzen“ auf einem Abstiegsplatz.

Nationalmannschaftslaufbahn

Seegert spielte im Jahre 2010 je einmal für die deutsche U-16- und die U-17-Nationalmannschaft.

Einzelnachweise

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