Maria Anna Eberle
9.2.1668 (Maria Catharina) Einsiedeln, 6.6.1727 Seedorf (UR), kath., von Einsiedeln. Tochter des Sigmund Dionys, Wirts, und der Elisabeth geb. Meyer. Eintritt in das Benediktinerinnenkloster Seedorf, um 1686 Profess. 1697 Klosterschaffnerin, 1700 W..
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Maria Anna Eberle (auch Eberlin, * 9. Februar 1668 in Einsiedeln; heimatberechtigt ebenda; † 6. Juni 1727 in Seedorf) war eine eidgenössische Benediktinerin und Klostervorsteherin.


Maria Anna Eberle war die Tochter der Elisabeth geborene Meyer und des Wirts Sigmund Dionys aus dem alten Waldleutegeschlecht Eberle. Ihr Bruder Michael Leonz wurde Pfarrer in Sarmenstorf.[1]
Nach dem Eintritt in das Kloster Seedorf legte sie um 1686 ihre Profess ab. Neun Jahre später war sie Schaffnerin des Klosters und wurde 1700 zur Äbtissin gewählt. Die Stabweihe erfolgte erst fünf Jahre später. Eberle konnte den Neubau der Klosterkirche abschliessen, die am 31. Oktober 1700 geweiht wurde. Eine neue Scheune liess sie 1706 errichten. Nachdem Maurus von Roll eine Herz-Jesu-Bruderschaft in ihrem Kloster errichtet hatte, gab ihr Bruder 1710 eine Schrift heraus.[1]
Literatur
- Helvetia Sacra, Band III/1, S. 1972.