Maria Deiters

deutsche Kunsthistorikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Maria Deiters (* 1967 in Berlin) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.

Werdegang

Nach einem Studium der Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität und der TU Berlin wurde sie 2002 bei Robert Suckale promoviert. 2010 bis 2014 war sie bei der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz für die Inventarisierung und Erschließung des kirchlichen Kunst- und Kulturgutes zuständig. Seit 2015 leitet sie die Arbeitsstelle Potsdam des Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland. Deiters ist seit 2018 Honorarprofessorin am Institut für Kunstwissenschaft und Urbanistik der TU Berlin.[1]

Maria Deiters ist stellvertretende Vorsitzende der Brandenburgischen Historischen Kommission.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Kunst um 1400 im Erzstift Magdeburg. Studien zur Rekonstruktion eines verlorenen Zentrums (= Neue Forschungen zur deutschen Kunst. Band 7). Berlin 2006.
  • Flötz – Barby – Magdeburg – Prag. Zur Kunst des magdeburgisch-sächsischen Raumes im späten 14. Jh. In: Jiří Fajt, Markus Hörsch (Hrsg.): Künstlerische Wechselwirkungen in Mitteleuropa (= Studia Jagellonica Lipsiensia. Band 1). Ostfildern 2006, S. 123–146.
  • Franziskanische Bildprogramme in der mittelalterlichen Ausstattung der Berliner Franziskanerkirche. In: Dirk Schumann (Hrsg.): Franziskanerklöster in Brandenburg. Architektur – Kunst – Denkmalpflege. Berlin 2010, S. 162–185.
  • mit Gotthardt Kemmether (Hrsg.): Bürger – Pfarrer – Professoren. St. Marien Frankfurt (Oder) und die Reformation in Brandenburg. Dresden 2017.
  • mit Jan Raue, Claudia Rückert (Hrsg.): Der Berliner Totentanz. Geschichte – Restaurierung – Öffentlichkeit. Berlin 2014.
  • mit Evelin Wetter (Hrsg.): Bild und Konfession im östlichen Mitteleuropa (= Studia Jagellonica Lipsiensia. Band 11). Ostfildern 2014.
  • Das Göttinger Barfüsserretabel und die ‚mitteldeutsche Kunst‘ – Zum kunsthistorischen Beziehungsgefüge im spätmittelalterlichen ‚Sachsen‘. In: Cornelia Aman, Babette Hartwieg (Hrsg.): Das Göttinger Barfüsserretabel von 1424 (= Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte. Neue Folge Band 1). Petersberg 2015, S. 275–294.
  • (Hrsg.): Die mittelalterlichen Glasmalereien in Thüringen. Ohne Erfurt und Mühlhausen (= Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland. Band 20.1). Lerin / Boston 2016.
  • Glasmalerei zur Zeit Karls IV. in der Mark Brandenburg. Eine Spurensuche. In: Jan Friedrich Richter, Peter Knüvener, Kurt Winkler (Hrsg.): Karl IV. Ein Kaiser in Brandenburg. Berlin 2016, S. 148–157.
  • (Hrsg.): Die mittelalterlichen Glasmalereien in Havelberg. Mit Beetzendorf und Jerichow (= Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland. Band 19.4). Berlin / Boston 2018.
  • mit Ruth Slenczka (Hrsg.): Häuslich – persönlich – innerlich. Bild und Frömmigkeitspraxis im Umfeld der Reformation. Berlin / Boston 2020.
  • mit Cornelia Aman u. a.: Die mittelalterlichen Glasmalereien in Sachsen-Anhalt, Süd. Ohne Halberstadt und Naumburg (= Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland. Band 19.5). Berlin / Boston 2021.

Einzelnachweise

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