Maria Ekerhovd

norwegische Filmproduzentin From Wikipedia, the free encyclopedia

Maria Ekerhovd (* 1975 in Bergen) ist eine norwegische Filmproduzentin.

Leben

Ekerhovd wuchs in Ekerhovd in der Gemeinde Fjell (heute Øygarden) auf[1] und studierte Filmproduktion an der NTNU in Trondheim.[2] Ihren ersten Erfolg konnte sie mit dem Kurzfilm Sniffer des norwegischen Regisseurs Bobbie Peers erlangen, der bei den Filmfestspielen in Cannes 2006 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.

2011 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma, Mer Film mit Sitz in Bergen und Tromsø. Seitdem arbeitete sie als Produzentin mit mehreren norwegischen Regisseuren wie Ole Giæver und Iram Haq zusammen und wurde unter anderem vier Mal für den Filmpreis Kanonprisen nominiert, den sie 2014[3] und 2017[1] auch gewann. Ihr bislang größter Erfolg war der Spielfilm War Sailor des Regisseurs Gunnar Vikene, der 2022 zum norwegischen Kandidaten für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgewählt wurde.

2026 wurde sie gemeinsam mit Andrea Berentsen Ottmar für den Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert.

Filmografie (Auswahl)

  • 2006: Sniffer (Kurzfilm)
  • 2007: 5 grøss fra Vestlandet
  • 2007: Spandexmann
  • 2008: Krokketmatchen
  • 2008: Forvarsel
  • 2009: Vegas
  • 2009: Jernanger
  • 2011: Et ekteskap
  • 2011: Farukhs mynt
  • 2013: Jeg er din
  • 2014: Kill Billy (Her er Harold)
  • 2014: Mot naturen
  • 2014: Amasone
  • 2015: Dirk Ohm – Illusjonisten som forsvant
  • 2016: Kontroll
  • 2016: Crying Man
  • 2017: Was werden die Leute sagen (Hva vil folk si)
  • 2017: Hoggeren
  • 2017: Letters
  • 2017: Helle Nächte
  • 2017: Fra balkongen
  • 2019: Disco
  • 2020: Wildland (Kød & Blod)
  • 2021: Gritt
  • 2021: The Innocents (De uskyldige)
  • 2022: War Sailor (Krigsseileren)
  • 2023: Ellos eatnu – La elva leve
  • 2025: Sentimental Value
  • 2025: The Ugly Stepsister

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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