Maria Laura Almirão

brasilianische Sprinterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Maria Laura Almirão (* 20. September 1977 in São Paulo) ist eine ehemalige brasilianische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. 2005 wurde sie in Cali Südamerikameisterin im 400-Meter-Lauf sowie 2001, 2003 und 2005 in der 4-mal-400-Meter-Staffel.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Maria Laura Almirão
Nation Brasilien Brasilien
Geburtstag 20. September 1977 (48 Jahre)
Geburtsort São Paulo, Brasilien
Größe 162 cm
Gewicht 50 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Verein Associação Profissional BMF
Trainer Katsuhito Nakaya
Status zurückgetreten
Karriereende 2009
Medaillenspiegel
Panamerikanische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Südamerikameisterschaften 4 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
World University Games 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U20-Südamerikameisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der Pan American Games
 Panamerikanische Spiele
Bronze Santo Domingo 2003 4 × 400 m
Südamerikameisterschaften
Gold Manaus 2001 4 × 400 m
Silber Manaus 2001 400 m
Gold Barquisimeto 2003 4 × 400 m
Gold Cali 2005 400 m
Gold São Paulo 4 × 400 m
Logo der FISU
 World University Games
Silber Peking 2001 4 × 100 m
U20-Südamerikameisterschaften
Gold Bucaramanga 1996 4 × 400 m
Silber Bucaramanga 1996 4 × 100 m
letzte Änderung: 21. Dezember 2025
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Sportliche Laufbahn

Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Maria Laura Almirão vermutlich im Jahr 1996, als sie bei den Juniorensüdamerikameisterschaften in Bucaramanga in 47,4 s die Silbermedaille mit der brasilianischen 4-mal-100-Meter-Staffel gewann und sich mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:45,2 min die Goldmedaille sicherte. Im Jahr darauf schied sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel bei der Sommer-Universiade in Catania mit 3:43,05 min im Vorlauf aus und 2000 gewann sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Rio de Janeiro in 3:36,07 min die Bronzemedaille hinter den Teams aus Kolumbien und Puerto-Rico. Im Jahr darauf gewann sie bei den Südamerikameisterschaften in Manaus in 53,14 s die Silbermedaille im 400-Meter-Lauf hinter ihrer Landsfrau Luciana Mendes und siegte im Staffelbewerb in 3:32,43 min gemeinsam mit Maria Magnólia Figueiredo, Lucimar Teodoro und Luciana Mendes. Anschließend belegte sie bei den Studentenweltspielen in Peking in 52,71 s den achten Platz über 400 Meter und verhalf der 4-mal-100-Meter-Staffel zum Finaleinzug und trug damit zum Gewinn der Silbermedaille bei. 2002 siegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Guatemala-Stadt in 52,14 s über 400 Meter sowie in 3:33,13 min auch über 4-mal 400 Meter und im Jahr darauf siegte sie mit der Staffel in 3:28,64 min bei den Südamerikameisterschaften in Barquisimeto. Anschließend gewann sie mit der Staffel bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo in 3:28,07 min gemeinsam mit Josiane Tito, Geisa Aparecida Coutinho und Luciana Mendes die Bronzemedaille hinter den Teams aus den Vereinigten Staaten und Jamaika. 2004 siegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Huelva in 52,14 s erneut über 400 Meter sowie in 3:28,60 min im Staffelbewerb. Anschließend schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 52,10 s in der ersten Runde über 400 Meter aus und kam mit der Staffel mit 3:28,43 min nicht über den Vorlauf hinaus.

2005 siegte sie bei den Südamerikameisterschaften in Cali in 52,32 s über 400 Meter und anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 52,69 s in der ersten Runde aus und wurde mit der 4-mal-400-Meter-Staffel im Finale disqualifiziert. Im Jahr darauf gewann sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Ponce in 53,61 s die Silbermedaille über 400 Meter hinter der Kolumbianerin Norma González und belegte in 24,65 s den achten Platz im 200-Meter-Lauf. 2007 siegte sie mit der Staffel in 3:33,34 min bei den Südamerikameisterschaften in São Paulo gemeinsam mit Lucimar Teodoro, Sheila Ferreira und Josiane Tito. Anschließend schied sie bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro mit 52,72 s im Vorlauf über 400 Meter aus und belegte mit der Staffel in 3:28,89 min den fünften Platz. Daraufhin kam sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 53,68 s nicht über die Vorrunde über 400 Meter hinaus und verpasste mit der Staffel mit 3:34,34 min den Finaleinzug. Im Jahr darauf gewann sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Iquique in 53,34 s die Bronzemedaille im Einzelbewerb hinter der Mexikanerin Zudikey Rodríguez und Wilmarys Álvarez aus Venezuela und sicherte sich im Staffelbewerb in 3:34,01 min die Silbermedaille hinter dem mexikanischen Team. Daraufhin schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Peking mit 53,26 s in der ersten Runde über 400 Meter aus und kam mit der Staffel mit 3:30,10 min nicht über den Vorlauf hinaus. 2009 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 32 Jahren.

In den Jahren 2001, 2007 und 2008 wurde Almirão brasilianische Meisterin im 400-Meter-Lauf sowie 2006 in der 4-mal-400-Meter-Staffel.

Persönliche Bestzeiten

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