Maria Magdalena Graf
erste Oberin der Spitalschwestern des Solothurner Bürgerspitals
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Maria Magdalena Graf (* 28. März 1760 in Solothurn; heimatberechtigt ebenda; † 3. Oktober 1825 ebenda) war die erste Oberin der Spitalschwestern des Solothurner Bürgerspitals.
Maria Magdalena Graf war die Tochter des Urs Viktor Joseph Graf und der Maria Theresia Hirt. Sie absolvierte von 1785 bis 1788 Probezeit, Noviziat, Profess und die Ausbildung zur Schwester bei den Spitalschwestern in Pruntrut. Graf kehrte 1788 nach Solothurn zurück und wurde am 22. Juni 1788 zur Oberin («Frau Mutter») der neu gegründeten Spitalschwesterngemeinschaft Solothurn gewählt. Sie leitete das eigens für die Gemeinschaft mit fünf Spitalschwestern neu eingerichtete Bürgerspital. Eine Bestätigung im Amt erfolgte 1791. Graf wurde 1800 als Oberin der acht Spitalschwestern zählenden Gemeinschaft wiedergewählt und bis 1821 in ihrem Amt bestätigt.[1]
Literatur
- 200 Jahre Spitalschwestern-Gemeinschaft in Solothurn (1788–1988). 1988.
- Helvetia Sacra. Band VIII/1. S. 436–437.