Maria Minzenti

österreichische Schauspielerin und Tänzerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Maria Minzenti, gebürtig Maria Mindszenty, auch Maria Mindzenty und Maria Menti (* 21. Mai 1898 in Wien, Österreich-Ungarn; † 19. April 1973 in Wien, Österreich) war eine österreichische Schauspielerin und Tänzerin.

Maria Minzenti, fotografiert von Edith Barakovich

Leben

Nach einer Ballettausbildung ging sie an die Wiener Staatsoper und wurde dort Ballerina. Ab 1920 erhielt sie auch Filmrollen. 1921 übernahm sie in Merista, die Tänzerin die Darstellung der Titelfigur, danach verkörperte sie in Haupt- und wichtigen Nebenrollen meist elegante, anmutige junge Damen.

Nach etwa einem Jahrzehnt war mit Beginn der Tonfilmzeit Minzentis Filmkarriere so gut wie beendet. Ein Comeback-Versuch mit Um ein bißchen Glück (Diagnose X) an der Seite ihres vielfachen Filmpartners Jack Mylong-Münz scheiterte 1934 am Filmverbot durch die NS-Filmzensur.[1] 20 Jahre später stand sie noch ein letztes Mal neben Joachim Fuchsberger in der Filmkomödie Wenn ich einmal der Herrgott wär als Die Hafnerin, Pensionswirtin in Bad Aussee, vor der Kamera. Sie arbeitete weiter als Tänzerin und später Ballettmeisterin bei der Tanzbühne und unternahm einige Tourneen. Sie versuchte sich auch als Kostümbildnerin und Schriftstellerin.

Filmografie

Einzelnachweise

Literatur

Related Articles

Wikiwand AI