Marianne Adam
deutsche Leichtathletin
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Marianne Adam (* 19. September 1951 in Luckenwalde, Kreis Teltow-Fläming, Brandenburg) ist eine deutsche Leichtathletin, die – für die DDR startend – in den 1970er-Jahren als Kugelstoßerin erfolgreich war. Bei den Europameisterschaften 1974 in Rom gewann sie die Silbermedaille, bei Halleneuropameisterschaften wurde sie einmal Siegerin (1975), einmal Zweite (1979) und zweimal Dritte (1972, 1974).

Einsätze bei internationalen Höhepunkten im Einzelnen
- 1971, Halleneuropameisterschaften: Platz 4 (17,49 m – 17,48 – 17,26 – 16,54 – 17,10 – 17,40)
- 1972, Halleneuropameisterschaften: Platz 3 (18,30 m – 17,95 – 17,81 – 17,75 – ungültig – 17,87)
- 1972, Olympische Spiele: Platz 5 (18,75 – ungültig – 18,58 – 18,94 m – 18,91 – 18,71)
- 1974, Halleneuropameisterschaften: Platz 3 (19,35 – 18,68 – 19,04 – 18,66 – 19,70 m – 19,37)
- 1974, Europameisterschaften: Platz 2 (20,43 m – 20,18 – 19,86 – ungültig – 20,09 – 20,42)
- 1975, Halleneuropameisterschaften: Platz 1 (18,86 – 20,05 m – 19,30 – 19,19 – 19,55 – 19,94)
- 1976, Olympische Spiele: Platz 4 (20,55 m – ungültig – ungültig – ungültig – 18,15 – 19,50)
- 1979, Halleneuropameisterschaften: Platz 2 (19,86 – 19,99 – 20,14 m – 19,47 – 19,69 – 20,11)
Marianne Adam wurde von Willi Kühl trainiert, der sich besonders um Kugelstoßer verdient gemacht hatte. Mit ihm ging sie von Luckenwalde zum SC Dynamo Berlin.[1] In ihrer Wettkampfzeit war sie 1,83 m groß und 85 kg schwer. Als Wachtmeister der VP wurde sie im November 1971 mit dem Mandat der FDJ in die Berliner Stadtverordnetenversammlung gewählt,[2] der sie bis 1986 angehörte.[3]
Weblinks
- Marianne Adam in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)