Marianne Fatton

Schweizer Skibergsteigerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Marianne Fatton (* 16. Dezember 1995 in Neuenburg) ist eine Schweizer Skibergsteigerin. Sie ist Olympiasiegerin, zweifache Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin. Insgesamt gewann sie neun Medaillen bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Marianne Fatton
Marianne Fatton beim Murtenlauf (2025)

Marianne Fatton beim Murtenlauf (2025)

Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 16. Dezember 1995 (30 Jahre)
Geburtsort Neuenburg, Schweiz
Grösse 169 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Verein Schweizer Alpenclub
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Winterspiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 5 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2026 Mailand-Cortina Sprint
Silber 2026 Mailand-Cortina Mixed-Staffel
 Skibergsteigen-WM
Bronze 2017 Alpago/Piancavallo Sprint
Bronze 2019 Villars-sur-Ollon Team
Bronze 2019 Villars-sur-Ollon Staffel
Gold 2021 Arinsal Sprint
Bronze 2021 Arinsal Staffel
Silber 2023 Boí Taüll Sprint
Bronze 2025 Morgins Mixed-Staffel
Gold 2025 Morgins Sprint
 Skibergsteigen-EM
Gold 2024 Flaine Sprint
Bronze 2024 Flaine Mixed-Staffel
Weltcup im Skibergsteigen
 Debüt im Weltcup 30. Januar 2016
 Weltcupsiege 7
 Gesamtweltcup 1. (2019/20)
Einzelweltcup 2. (2019/20)
Sprintweltcup 1. (2018/19, 2019/20, 2020/21)
Vertical-Race-Weltcup 3. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzel 0 1 1
 Sprint 7 16 4
 Staffel 0 2 4
letzte Änderung: 11. April 2026
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Werdegang

Marianne Fatton begann im Alter von 17 Jahren mit dem Wettkampfskibergsteigen. 2015 wurde sie Weltmeisterin bei den Juniorinnen. Ende Januar 2016 gab sie ihr Debüt im Weltcup. Bei der Weltmeisterschaft 2017 sicherte sie sich Bronze im Sprint. Beim Auftakt der Weltcupsaison 2018/19 am 18. Januar in Bischofshofen konnte sie ihr erstes Weltcuprennen gewinnen. Knapp zwei Monate später gewann sie bei der Weltmeisterschaft 2019 Bronze im Team und in der Staffel. Aufgrund von weiteren Podestplatzierungen im Weltcup sicherte sich Fatton zum Saisonende dann die Gesamtwertung im Sprint. Dies gelang ihr auch in den beiden folgenden Saisons. Darüber hinaus wurde sie 2019/20 auch Gesamtweltcupsiegerin.

Zudem nahm sie an den Europameisterschaften in den Jahren 2016 in Salvan, 2018 in Nicolosi sowie 2024 in Flaine teil und gewann in Flaine Bronze mit der Mixed-Staffel sowie Gold im Sprint. 2021 und 2025 wurde Fatton Weltmeisterin im Sprint. Sie siegte auch bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina und kürte sich damit zur allerersten Olympiasiegerin in dieser Disziplin.

Marianne Fatton wuchs in Dombresson auf. Sie hat zwei Brüder. Ihr Vater ist Schweizer, ihre Mutter Anna Fatton-Janoušková stammt aus Tschechien und war als Skilangläuferin aktiv.[1][2]

Sie absolvierte ein Bachelorstudium in Kommunikation und Informationsmanagement an der Universität Neuenburg. Anschliessend begann sie ein Zweitstudium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Erfolge

Olympische Winterspiele

Weltmeisterschaften

Europameisterschaften

  • 2016 Salvan: 6. Platz Sprint, 15. Platz Einzel
  • 2018 Nicolosi: 9. Platz Sprint, 12. Platz Einzel, 14. Platz Vertical Race
  • 2024 Flaine: 1. Platz Sprint, 3. Platz Mixed-Staffel

Weltcupsiege im Einzel

Weitere Informationen Nr., Datum ...
Nr. Datum Ort Disziplin
1. 18. Januar 2019 Osterreich Bischofshofen Sprint
2. 3. Februar 2019 Frankreich SuperDévoluy Sprint
3. 21. Dezember 2019 Frankreich Aussois Sprint
4. 9. Februar 2020 Deutschland Schönau am Königssee Sprint
5. 19. Dezember 2020 Italien Adamello Sprint
6. 6. Februar 2021 Frankreich Flaine Sprint
7. 15. April 2023 Norwegen Tromsø Sprint
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Commons: Marianne Fatton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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