Marie von Suttner

österreichische Novellistin From Wikipedia, the free encyclopedia

Marie (Maria Louise) Baroness von Suttner (* 22. November 1873 in Wien; † 1948 in Messancy, Belgien) war eine österreichische Schriftstellerin und Novellistin.

Aufnahme vor 1895

Biografie

Sie wurde als Tochter des Carl Gundaccar Freiherr von Suttner (* 1842; † 8. Dezember 1889), Ministerialsekretär im k.u.k. Ackerbauministerium in Wien,[1] und der Luise Reichsgräfin von und zu Firmian und Meggel, geboren. Sie hatte drei Brüder. Ihr Onkel Arthur Gundaccar von Suttner war der Ehemann Bertha von Suttners.

Bis zu ihrem 16. Lebensjahr wurde sie in einem Kloster erzogen, ehe sie zu dem Bruder ihres Vaters, ihrem Onkel Arthur Gundaccar von Suttner, und dessen Frau Bertha auf Schloss Harmannsdorf bei Eggenburg, dem Stammsitz der Suttners zog. Ihr Onkel hatte erheblichen Einfluss auf ihre Anschauungen. Sie schrieb Feuilletons für in- und ausländische Zeitschriften, veröffentlichte Übersetzungen und schrieb Novellen. Für Bertha war dieses Zusammenleben schwierig, wie man ihren Tagebüchern entnehmen konnte, da sich zwischen Marie und Alfred eine Liebesbeziehung entwickelte, die Marie in ihrem Roman Wie es Licht geworden! im Juni 1898 enthüllte. Diese Dreiecksbeziehung endete erst mit seinem Tod im Jahre 1902. 1905 heiratete sie Emil von Haebler und zog mit ihm auf Schloss Gutenbichl bei Schönstein in der Untersteiermark, heute Slowenien. Sie starb 1948.

17 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Schloss ein Sanatorium für „Partisanenhelden“ eingerichtet.[2]

Werke (Auswahl)

  • Ihr Opfer. Verlag der Novellenbibliothek, Lübeck 1896.
  • Wie es Licht geworden. Autobiografische Novelle. Pierson, Dresden 1898[3]

Literatur

Einzelnachweise

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