Mario Häring

deutscher Pianist From Wikipedia, the free encyclopedia

Mario Häring (* 1989 in Hannover[1]) ist ein deutsch-japanischer Pianist.

Leben und Wirken

Mario Häring stammt aus einer deutsch-japanischen Musikerfamilie und wuchs in Berlin auf. Im Alter von drei Jahren erhielt er Geigenunterricht und zwei Jahre später Klavierunterricht.[1] Schon während seiner Schulzeit begann er ein Musikstudium am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin bei Fabio Bidini und studierte anschließend an der Musikhochschule Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und Lars Vogt. Zusätzlich absolvierte er Meisterkurse unter anderem bei Paul Badura-Skoda, András Schiff, Pascal Devoyon und Anatol Ugorski sowie Kurse als Stipendiat an der Internationalen Musikakademie Liechtenstein. Sein Studium schloss er 2017 mit dem Master-Examen ab.[2] Stipendien erhielt er unter anderem von der Deutschen Stiftung Musikleben.[1][2]

Häring ist Preisträger von verschiedenen Wettbewerben[1] und gewann im Jahr 2018 den zweiten Preis sowie den Yaltah Menuhin Award beim Leeds International Piano Competition.[3]

Mit den Berliner Symphonikern hatte er im Jahr 2003 sein Orchesterdebüt in der Berliner Philharmonie, wo er seitdem mehrfach auftrat.[2] Er konzertiert als Solist, Kammermusiker sowie im Rahmen von Orchesterengagements in Europa, Japan, China, den USA und Namibia und trat unter anderem in der Laeiszhalle Hamburg, der Elbphilharmonie,[4] dem Konzerthaus Berlin, der Kölner Philharmonie, der Suntory Hall und dem Tokyo Metropolitan Theatre auf.[1][2][5] Außerdem gastierte er bei verschiedenen Festspielen wie den Schwetzinger Festspielen, Schleswig-Holstein Musik Festival, Braunschweig Classix Festival[1] und Kissinger Sommer.[3]

Seine Kammermusikpartner sind unter anderem Kian Soltani (Violoncello),[6] Noé Inui (Violine), Cristina Gómez Godoy (Oboe),[5] Pablo Barragán (Klarinette)[7] und Emre Yavuz (Klavier).[4]

Diskografie

Einzelnachweise

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