Maripasoula

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Maripasoula ist eine französische Gemeinde mit 9579 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Übersee-Département Französisch-Guayana in Südamerika. Mit einer Fläche von 18.360 km² (in etwa so groß wie Sachsen) ist Maripasoula die flächenmäßig größte Gemeinde Frankreichs.

Schnelle Fakten
Maripasoula
Staat Frankreich Frankreich
Region Französisch-Guayana
Département (Nr.) Französisch-Guayana (973)
Arrondissement Saint-Laurent-du-Maroni
Gemeindeverband Ouest guyanais
Koordinaten  39′ N, 54° 2′ W
Höhe 66–828 m
Fläche 18'360,00 km²
Einwohner 9.579 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 1 Einw./km²
Postleitzahl 97370
INSEE-Code

Blick auf das Dorf Maripasoula am Grenzfluss Lawa
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Geografie

Zahlreiche Flüsse durchqueren das Gemeindegebiet von Maripasoula, der wichtigste ist der Lawa, der später in den Maroni mündet. Maripasoula grenzt im Süden an Brasilien, im Westen an Suriname, im Norden an die Gemeinden Papaichton und Saül und im Osten an Camopi. Der höchste Punkt ist der Tabulaire (830 m) im Osten des Gemeindegebietes.

Bevölkerungsentwicklung

Mit 9579 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) gehört Maripasoula zu den mittelgroßen Gemeinden in Französisch-Guayana. Seit der Gründung der Ortschaft 1947 ist die Einwohnerzahl konstant gestiegen. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren stieg die Bevölkerungszahl sehr steil an. Dies ist nebst der hohen Geburtenrate in dieser Region auch durch starke Einwanderungen aus asiatischen und südamerikanischen Ländern zu begründen.

Jahr19621968197519821990199920092017
Einwohner6066368841.0071.7483.7107.56813.227
Quellen: Cassini und INSEE

Illegale Goldsucher

Drei französische Militärs sind am 17. Juli 2019 in Maripasoula, an der Grenze mit Suriname, umgekommen. Sie starben bei einer Operation gegen illegale Goldsucher und beim Versuch der Sprengung eines Tunnels durch das Einatmen von Dämpfen aus giftigen Gasen.[1]

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

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