Maris Hubschmid

deutsche Journalistin From Wikipedia, the free encyclopedia

Maris Hubschmid (* 1988 in Hamburg) ist eine deutsche Journalistin und seit April 2024 stellvertretende Chefredakteurin der ZEIT. Zuvor war sie Mitglied der Chefredaktion von ZEIT ONLINE. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis, schrieb für den Tagesspiegel und leitete ab 2021 das Online-Magazin ZEIT am Wochenende.[1]

Maris Hubschmid

Werdegang

Hubschmid ist die Tochter der Journalisten Peter Hubschmid und Carmen Korn.[2] Ihre Großväter sind der Schauspieler Paul Hubschmid und der Komponist Heinz Korn. Nach ihrem Abitur am Gymnasium Lerchenfeld[3] wurde Hubschmid von August 2007 bis Januar 2010 bei Gruner + Jahr zur Medienkauffrau Digital und Print ausgebildet. Über ein Praktikum kam sie auf die redaktionelle Seite des Verlagswesens und zum Tagesspiegel,[4] wo Hubschmid von Juni 2010 bis Dezember 2011 ein Volontariat absolvierte. Anschließend wurde sie Redakteurin im Wirtschaftsressort des Tagesspiegels.[5] Ende des Jahres 2012 hospitierte Hubschmid einige Wochen bei der Baseler TagesWoche.[6] Als Arthur F. Burns Fellow verbrachte sie 2015 einige Monate in der Redaktion der Seattle Times.[7] 2018 wechselte sie in die Redaktion der Seite Drei und des Samstagsmagazins „Mehr Berlin“ des Tagesspiegels.[8]

2012 zählte das Medium Magazin Hubschmid zu den „Top-30 bis 30“ der deutschen Journalisten.[9]

Ihre Reportage „Bis zum letzten Tropfen“ aus einem Kreuzberger Herrenwohnheim wurde 2018 von der Jury des Deutschen Reporterpreises zu den zehn herausragenden Reportagen des Jahres in der Kategorie „Lokalreportage“ gezählt.[10] Für diese Reportage erhielt sie 2019 den Theodor-Wolff-Preis.[11]

Bücher

  • Maris Hubschmid: „Wir waren gefährlich übermütig“. In: Jana Göbel, Matthias Meisner (Hrsg.): Ständige Ausreise: schwierige Wege aus der DDR. Christoph Links Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-96289-059-9, S. 254–263.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI