Markus Fauland

österreichischer Politiker (BZÖ), Abgeordneter zum Nationalrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Markus Fauland (* 13. Jänner 1968 in Salzburg) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ, BZÖ). Er war von 2004 bis 2006 Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat und bis 2013 BZÖ-Bündniskoordinator.

Leben

Markus Fauland besuchte zwischen 1974 und 1978 die Volksschule Walserfeld und im Anschluss das Bundesgymnasium Tanzenberg. 1982 wechselte er an das Naturwissenschaftliche Realgymnasium Salzburg, an dem er 1987 die Matura ablegte. 1987 leistete er seinen Präsenzdienst ab. Zwischen 1988 und 1993 studierte Fauland Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg.

Fauland trat 1993 ins österreichische Bundesheer ein und war Leiter im Personalwesen der Luftraumüberwachung sowie Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Luftraumüberwachung.

2019 war er Wahlkampfleiter der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) für die Personalvertretungswahlen im Bundesland Salzburg und vertritt seither die Bediensteten des Bundesheeres in der Schwarzenbergkaserne als Personalvertreter der FCG im ÖGB.[1]

Im Jahr 2025 wurde seine Beziehung mit Salzburgs Landeshauptfrau Karoline Edtstadler bekannt.[2]

Politik

Markus Fauland war zwischen 1999 und 2006 Gemeinderat in Adnet und ab 1999 Bezirksparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Tennengau. Ab 2003 war er zudem ehrenamtlicher Landesparteisekretär der FPÖ Salzburg.

Fauland zog am 7. Juli 2004 als Vertreter der FPÖ in den Nationalrat ein und schloss sich im Zuge der Spaltung der FPÖ dem BZÖ an. Am 29. Oktober 2006 schied er aus dem Nationalrat aus. Er war BZÖ-Sprecher für den öffentlichen Dienst, Sport und Landesverteidigung.

Von 2009 bis 2013 leitete er als Politischer Direktor die Zukunftsakademie Österreich, die Parteiakademie des BZÖ.

Bei der Landtagswahl 2009 in Salzburg kandidierte er als Spitzkandidat für das BZÖ und bei der Nationalratswahl 2013 als Nummer zwei der Bundesliste hinter Parteiobmann Josef Bucher.

Ende 2013 verließ Markus Fauland die aktive Politik und legte alle Funktionen zurück.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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