Markus Hafner

deutscher klassischer Philologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Markus Hafner (* 1986)[1] ist ein deutscher Klassischer Philologe.

Leben

Nach dem Abitur 2006 am Gymnasium bei St. Anna in Augsburg studierte er von 2008 bis 2013 Klassische Philologie, Erziehungswissenschaft, Philosophie und Ethik an der Universität München sowie an der Nationalen und Universität Athen (2009/2010).[2] Nach der Promotion 2016 zum Dr. phil. in Klassischer Philologie (Universität München) war er von 2020 bis 2023 Assistenzprofessor für Klassische Philologie (Schwerpunkt Gräzistik) an der Universität Graz. Nach der Habilitation 2022 (venia legendi für das Fach Klassische Philologie) an der Universität Graz ist er seit 2025 Professor für Griechische Philologie an der Universität Zürich.

Seine Forschungsschwerpunkte sind griechische Literatur, gemeinschaftliche Autorschaft, Anonymität, Satire, Trostrhetorik und kognitive Theorie.[3]

Schriften (Auswahl)

  • Lukians Apologie (= Classica Monacensia. Band 50). Eingeleitet, übersetzt und erläutert von Markus Hafner. Narr Francke Attempto, Tübingen 2017.
  • Lukians Schrift „Das traurige Los der Gelehrten“. Einführung und Kommentar zu De Mercede Conductis Potentium Familiaribus, lib. 36 (= Hermes Einzelschriften. Band 110). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2017 [= Dissertation München 2016].
  • Funktion, Stimme, Fiktion. Studien zu Konzeptionen kooperativer Autorschaft in frühgriechischer und klassischer Literatur (= Zetemata. Band 158). C. H. Beck, München 2023 [= Habilitationsschrift Graz 2022].
  • Die deutsche Altertumswissenschaft in der NS-Zeit. Der Gnomon von seiner Gründung 1925 bis 1949. C. H. Beck, München 2025.

Einzelnachweise

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