Markus Hausmann
deutscher Mathematiker
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Markus Hausmann (* 1988 in Bad Nauheim) ist ein deutscher Mathematiker. Seit 2023 ist er neben Stefan Schwede einer von zwei Professoren für Homotopietheorie an der Universität Bonn.[1] 2025 wurde er zur dritten Person, die mit der Minkowski-Medaille ausgezeichnet wurde.[2]
Er hat eine Erdős-Zahl von 4.[3]
Karriere
Hausmann schloss sowohl das Bachelor- als auch das Master-Studium – dieses mit einjährigem Aufenthalt am MIT – in Bonn ab.[4][1] Von 2013 bis Juni 2016 folgte dort dann auch die Promotion[4]; seine Dissertation trägt den Titel Symmetric products, subgroup lattices and filtrations of global K-theory (dt. etwa Symmetrische Produkte, Untergruppenverbände und Filtrationen von globaler K-Theorie). Im Anschluss war Hausmann für drei Jahre in Kopenhagen[5] und weitere zwei Jahre in Bonn als Postdoc angestellt, bevor er für den Zeitraum 2021–2023 außerordentlicher Professor an der Universität Stockholm wurde.[6] Schließlich ist Hausmann seit 2023 Professor im Fachbereich Geometrie und Topologie in Bonn.[7]
Seine Forschungsgebiete sind algebraische Topologie, insbesondere globale, stabile und äquivariante Homotopietheorie, geometrische Gruppentheorie und Theorie von tensor-triangulierten Kategorien.[5][7]
2025 zeichnete die Deutsche Mathematiker-Vereinigung Hausmann mit der Minkowski-Medaille aus, mit der (insbesondere junge) Personen, die bereits besonders reputable Erkenntnisse in der Mathematik hervorgebracht haben, gewürdigt werden.[2]
Privates
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Symmetric products, subgroup lattices and filtrations of global K-theory. Bonn, 2016.
- Commuting matrices and Atiyah's real K‐theory. Mit Simon Gritschacher; Journal of Mathematics, 2019.
- Proper equivariant stable homotopy theory. Mit D. Degrijse, W. Lück, I. Patchkoria, S. Schwede; Memoirs of the American Mathematical Society, 2023.