Markus Niggemann

deutscher Politiker (CDU) From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Ausbildung und Persönliches

Markus Niggemann studierte von 1996 bis 2000 Betriebswirtschaft an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und erlangte einen Abschluss als Diplom-Kaufmann. Von 1998 bis 1999 studierte er an der französischen Ecole Superieure de Commerce de Montpellier mit dem Schwerpunkt auf Wirtschaftsprüfung.

Er war von 2000 bis 2002 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre der Europa-Universität Viadrina tätig. Sodann promovierte er an dieser Universität von 2008 bis 2012 über die „Steuerung von Gaspreisrisiken – Konzeption eines Preisrisikomanagements für Gasversorger“ zum Dr. rer. pol. der Wirtschaftswissenschaften.[1]

Er ist verheiratet, hat vier Kinder und ist römisch-katholischer Konfession.

Beruf und Politik

Niggemann arbeitete nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter von 2002 bis 2004 als Assistent des Vorstandes für Kaufmännisches und Personal Verbundnetz Gas AG in Leipzig. Anschließend war er von 2004 bis 2015 als Strategieberater und Direktor des Bereiches für Handels-, Investitions- und Optimierungsstrategien im D-A-CH-Geschäftsbereich der Accenture GmbH in Berlin tätig.

Er ist Mitglied der CDU und war 20 Jahre in der Jungen Union aktiv, unter anderem als Kreisvorsitzender und Landesschatzmeister. Zudem wurde er zum Beisitzer im Kreisvorstand der CDU Cottbus gewählt.[2]

Von 2015 bis 2026 war Niggemann Kämmerer und Beigeordneter der Stadt Cottbus. Er wurde 2015 in das Amt gewählt und 2023 für eine zweite achtjährige Amtszeit wiedergewählt.[3] Außerdem kandidierte er bei der Bundestagswahl 2021 erfolglos als Direktkandidat im Bundestagswahlkreis Cottbus – Spree-Neiße.

Am 18. März 2026 wurde Niggemann im Zuge der Bildung des Kabinetts Woidke V unter Ministerin Martina Klement (CSU) zum Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg ernannt.[4]

  • Markus Niggemann auf der Website des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg

Einzelnachweise

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