Markus Sailer
deutscher Fußballspieler
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Markus „Toni“ Sailer (* 26. April 1968 in Backnang) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und jetziger Trainer. Aktuell ist Sailer Übungsleiter des Kreisliga-B-Ligisten TSV Lippoldsweiler.
| Markus Sailer | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 26. April 1968 | |
| Geburtsort | Backnang, Deutschland | |
| Größe | 184 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| SV Unterweissach | ||
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1985–1988 | SV Unterweissach | |
| 1988–1991 | TSG Backnang | |
| 1991–1992 | FC St. Pauli | 32 (15) |
| 1992–1993 | MSV Duisburg | 30 (5) |
| 1993–1994 | FC St. Pauli | 18 (1) |
| 1994–2000 | Stuttgarter Kickers | 98 (18) |
| 2000 | SV Sandhausen | 14 (5) |
| 2000–2002 | BV Cloppenburg | 67 (30) |
| 2002 | VfB Oldenburg | 18 (4) |
| 2003–2007 | SV Unterweissach | |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2010–2011 | SV Spiegelberg | |
| 2011–2013 | SV Unterweissach U-19 | |
| ?–2017 | FC Alfdorf (Damen) | |
| 2023– | TSV Lippoldsweiler | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Karriere als Spieler
Mit 17 Jahre debütierte er im Jahr 1985 für die erste Mannschaft des SV Unterweissach, mit der im Laufe seiner dortigen drei Jahre in die Bezirksliga aufstieg. 1988 wechselte in die Verbandsliga zur TSG Backnang, für die er drei Jahre lang zum Einsatz kam. 1991 wechselte er in die zweite Bundesliga (Staffel Nord) zum FC St. Pauli, entdeckt hatte ihn Herbert Liedtke, der damalige Hamburger Manager. Beim FC St. Pauli machte er schnell als torgefährlicher Stürmer, der zunächst meist als Einwechselspieler zum Einsatz kam, auf sich aufmerksam.[1] In 32 Spielen erzielte er 15 Tore. Im darauffolgenden Jahr spielte er für den Ligakonkurrenten MSV Duisburg. In dieser Saison spielte er 30 Mal und schoss fünf Tore. Danach ging er wieder zurück zu St. Pauli. Er konnte dort aber nicht mehr an seine Leistung aus der ersten Saison anknüpfen. Er wurde zum Einwechselspieler und erzielte in 18 Spielen nur einen Treffer.
1994 wechselte er zu den Stuttgarter Kickers in die Regionalliga. Hier blühte er wieder auf, schoss 21 Tore und wurde zum Publikumsliebling. An diese Marke kam er weder im Folgejahr in der Regionalliga noch in den drei Spielzeiten nach dem Aufstieg heran. Für die Schwaben traf der Angreifer in 98 Zweitliga-Spielen ganze 18 Mal. Im Jahr 2000 wurde er von Trainer Michael Feichtenbeiner aussortiert.
Im Anschluss an seine Profilaufbahn spielte er vier Jahre in der Oberliga (Baden-Württemberg bzw. Niedersachsen/Bremen) für den SV Sandhausen, den BV Cloppenburg und den VfB Oldenburg. Nach einem vereinslosen Jahr ging er zurück zu seinem Stammklub, dem baden-württembergischen Kreisligisten SV Unterweissach. 2007 beendete er seine Laufbahn.
Karriere als Trainer
Ab Saisonbeginn 2010 bis Anfang April 2011 war er Trainer des Kreisligisten SV Spiegelberg.[2]
Von Dezember 2011 bis Juni 2013 war er Trainer der U19 des SV Unterweissach. Anschließend trainierte Sailer bis 2017 die Damenmannschaft des FC Alfdorf.[3]
Ende Mai 2023 wurde bekannt, dass es dem Kreisliga-B-Ligisten TSV Lippoldsweiler gelungen ist, Markus Sailer als Trainer zu verpflichten.[4]
Sonstiges
Bis 2012 bewirtschaftete Sailer das Vereinslokal des SV Unterweissach. Neben seiner Tätigkeit als Trainer ist Sailer in der IT-Branche als Monteur tätig. Sailer ist im Besitz des Trainerscheins (A-Lizenz).[5]
Weblinks
- Markus Sailer in der Datenbank von weltfussball.de
- Markus Sailer in der Datenbank von fussballdaten.de
- Markus Sailer in der Datenbank vom Kickersarchiv
- Eigene Sichtweise seiner Karriere