Martensrade

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Martensrade ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Martensrade
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Martensrade hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 54° 17′ N, 10° 24′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Selent/Schlesen
Höhe: 75 m ü. NHN
Fläche: 19,54 km²
Einwohner: 949 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24238
Vorwahl: 04384
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 050
Adresse der Amtsverwaltung: Kieler Straße 18
24238 Selent
Website: martensrade.amt-selent-schlesen.de
Bürgermeisterin: Ulrike Raabe (CDU)
Lage der Gemeinde Martensrade im Kreis Plön
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Geografie

Geografische Lage

Das Gebiet der Gemeinde Martensrade erstreckt sich südlich vom Selenter See[2] im Naturraum Ostholsteinisches Hügel- und Seenland (Haupteinheit Nr. 702),[3] einem Teil des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes.[4] Im Süden liegt das Naturschutzgebiet Gödfeldteich.

Ortsteile

Brook, Ellhornsberg, Fuhlenbrügge, Grabensee, Grebinsrade, Haferklinten, Hohenklampen, Hummel, Klinten, Kollstedt, Lohbek, Marienhorst, Martensrade, Plus, Rögen, Rüfrade, Schien, Speckeln, Stellböken, Windberg, Wittenberg und Wittenberger Passau sowie das Gut Wittenberg liegen im Gemeindegebiet.[5]

Geschichte

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BW

Das Gut Wittenberg wurde 1299 erstmals erwähnt. Es befindet sich seit 1584 im Besitz der Familie Reventlow.

Von 1910 bis 1930 war Martensrade Bahnstation der Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg, von 1910 bis 1938 war in Stellböken eine Bahnstation dieser Bahn.

Besondere Bekanntheit erlangte Martensrade durch den Sitz der rechtsextremen Verlagsgruppe Lesen und Schenken von Dietmar Munier, die unter anderem die Wochenzeitung Der Schlesier sowie die Monatsmagazine Zuerst! und Deutsche Militärzeitschrift im deutschsprachigen Raum an Kiosken vertreibt.[6] Als Reaktion darauf wurde das Gemeinschaftshaus in Geschwister-Scholl-Haus umbenannt.[7][8]

Politik

Gemeindevertretung

Wahlbeteiligung: 58,0 Prozent
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Anmerkungen:
b Wir für Martensrade
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Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Von diesen erhielt Wir für Martensrade sieben Sitze und die SPD vier Sitze.

Wappen

Blasonierung: „Von Blau und einer roten Backsteinmauer durch einen nach oben gewellten, nach unten gezinnten silbernen Schrägbalken geteilt. Unten ein silberner Baumstumpf.“[10]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftsstruktur

Die Wirtschaft in der Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Verkehr

Durch die Gemeinde führt die Bundesstraße 202 von Raisdorf nach Oldenburg (Holstein).[2]

Persönlichkeiten

Commons: Martensrade – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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