Martin Karl

deutscher Ruderer From Wikipedia, the free encyclopedia

Martin Karl (* 3. Juni 1911 in Würzburg; † 1. März 1942 in Michailowka, Sowjetunion) war ein deutscher Ruderer. 1936 wurde er Olympiasieger im Vierer ohne Steuermann.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Martin Karl
Nation Deutsches Reich NS Deutsches Reich
Geburtstag 3. Juni 1911
Geburtsort Würzburg, Deutsches Reich
Sterbedatum 1. März 1942
Sterbeort Michailowka, Sowjetunion
Karriere
Verein Würzburger RV Bayern
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Deutsche Meisterschaften 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold 1936 Berlin Vierer mit
Logo der FISA
 Europameisterschaften
Gold 1934 Luzern Vierer ohne
Logo des DRV
 Deutsches Meisterschaftsrudern
Gold 1933 Breslau Achter
Gold 1934 Mainz Vierer ohne
Silber 1934 Mainz Achter
Gold 1936 Berlin Vierer ohne
Schließen

Leben

Karl gewann 1933 seinen ersten Deutschen Meistertitel mit dem Achter des Würzburger Rudervereins von 1875. Im Jahr darauf wechselten Rudolf Eckstein, Anton Rom, Martin Karl und Wilhelm Menne in den Vierer ohne Steuermann und siegten nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch bei der Europameisterschaft in Luzern. 1935 fehlte Martin Karl, für ihn saß Ernst Gaber vom Mannheimer RV mit im Boot. 1936 kehrte Martin Karl zurück. Eckstein, Rom, Karl und Menne siegten bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin vor dem britischen Boot.

Martin Karl fiel im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront als Leutnant. Er war Führer der Maschinengewehr-Kompanie des Infanterie-Regiments 42 der 46. Infanterie-Division der Wehrmacht.

Literatur

  • Bodo Harenberg (Red.): Die Stars des Sports von A–Z. Darmstadt 1970
  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik I. Athen 1896 – Berlin 1936. Sportverlag Berlin, Berlin 1997, ISBN 3-328-00715-6.

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