Martin Kropf

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Martin Kropf (* 8. Juli 1701 in Sankt Leonhard am Forst; † 27. Jänner 1779) war ein österreichischer Benediktiner.

Leben

Kropfs frühe Ausbildung ist unbekannt. 1721 trat er in die Benediktinerabtei Melk ein. 1722 legte er seine Ordensgelübde ab, später empfing er die Priesterweihe. Von 1722 bis 1725 unterrichtete er als Professor der Rhetorik am Stiftsgymnasium Melk. 1725 übertrug ihm Abt Berthold Dietmayr das Amt des Bibliothekars der Stiftsbibliothek Melk. Diese Tätigkeit übte er etwa 20 Jahre aus.

Kropf wurde 1763 Administrator eins der zum Stift gehörigen Schlösser, in der Literatur wird dies Berstorf oder Leerstorf genannt.

Kropf erlangte insbesondere aufgrund seiner Tätigkeit als Bibliothekar und den in dieser Zeit entstandenen Schriften Bekanntheit. Die Schrift Bibliotheca Mellicensis gilt als sein Hauptwerk.

Werke (Auswahl)

  • Bibliotheca Mellicensis Sev Vitae, Et Scripta Inde A Sexcentis Et Eo Amplivs Annis Benedictinorvm Mellicensivm, Kravs, Wien 1747.
  • Der entlarvte Mede, das ist gründliche, in den ersten Quellen aufgesuchte Widerlegung und Aufdeckung jener vermummten, auf Unkosten der Wahrheit ausgeschmückten unsichern Scheingründe der so genannten Abhandlung vom Opfer und Altare der ersten Christen, erstlich von Joseph Mede, einem Engländer, Wolff, Augsburg 1760.
  • Commentariorum in cap. XV Epistolae prioris S. Pauli ad Corinthos ad Basilium fratrem libri tres, Steyer 1763.
  • Leben des heiligen Leopold : Markgrafen in Oesterreich, aus den glaubwürdigsten Urkunden und den besten Autoren gezogen, Gerold, Wien 1779.

Literatur

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