Martin McCauley

britischer Historiker, Politikwissenschaftler und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Martin McCauley (* 18. Oktober 1934 in Omagh) ist ein britischer Historiker, Politikwissenschaftler und Hochschullehrer.[1]

Leben und Wirken

Der in Nordirland gebürtige Martin McCauley studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der University of London und erwarb dort 1966 den Bachelorgrad. Studienaufenthalte verbrachte er an der Universität Perugia und der Universität Paris. 1973 promovierte er dann zum Ph.D. an der University of London. Parallel zu seinem Studium absolvierte er eine Ausbildung als Vermesser. Ab 1968 lehrte er in verschiedenen Funktionen an der University of London, zunächst an der School of Slavonic Studies, seit 1975 als Dozent für „Soviet and East European Studies“. Er betätigte sich außerdem als Journalist und Rundfunkmitarbeiter.

In seinen zahlreichen Veröffentlichungen, die z. T. mehrfach neu aufgelegt wurden, beschäftigt sich McCauley vor allem mit der Geschichte und Entwicklung der Sowjetunion und ihrer führenden Politiker. Außerdem verfasste er eine Geschichte der DDR und Arbeiten über den Kalten Krieg. Hinzu kommen biographische Nachschlagewerke zur Politik in Russland.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

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