Martin Rother

deutscher Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Martin Rother (* 30. Mai 1978 in Düsseldorf) ist ein deutscher Schauspieler. Er wurde zunächst durch zahlreiche Theaterengagements im deutschsprachigen Raum bekannt, bevor er sich auf Arbeiten für Film und Fernsehen spezialisierte. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch seine Mitwirkung im Spielfilm In die Sonne schauen, der 2025 bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde.

Martin Rother 2023

Leben und Karriere

Rother wurde als Sohn des Geografieprofessors Klaus Rother geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend von 1982 bis 1997 im niederbayerischen Tiefenbach bei Passau. Nach dem Abitur im Jahr 1997 und dem anschließenden Zivildienst absolvierte er von 1999 bis 2002 eine Schauspielausbildung an der privaten Schauspielschule „Schauspiel München“.[1] Zu seinen Lehrenden zählten unter anderem der Theaterregisseur Burkhard C. Kosminski und die Schauspielpädagogin Gisela M. Schmitz.

Seit Beginn seiner Karriere war Rother zunächst viele Jahre als Theaterschauspieler im deutschsprachigen Raum aktiv. Engagements führten ihn an das Staatstheater Stuttgart, das Landestheater Bregenz, das Theater tri-bühne Stuttgart sowie das Ulmer Theater. Später verlegte sich sein Schwerpunkt auf Film- und Fernsehproduktionen.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Rother durch seine Mitwirkung im Spielfilm In die Sonne schauen von Mascha Schilinski. Der Film wurde in Cannes 2025 mit dem Preis der Jury (Prix du Jury) ausgezeichnet und kurz darauf als deutscher Beitrag für die 98. Verleihung der Oscars 2026 in der Kategorie „Bester Internationaler Film“ ausgewählt.

Filmografie (Auswahl)

Kino

Fernsehen

Theaterrollen (Auswahl)

Einzelnachweise

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