Martin Schnur
österreichischer Maler
From Wikipedia, the free encyclopedia
Martin Schnur (* 1964 in Vorau, Steiermark) ist ein österreichischer Maler.
Leben
Schnur besuchte von 1982 bis 1985 die Kunstgewerbeschule Graz und im Anschluss bis 1990 die Meisterklasse für Bildhauerei bei Joannis Avramidis an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
Schnur verbindet in seinen Werken unterschiedliche Bild- und Realitätsebenen. Den Hintergrund bilden oftmals Fantasielandschaften, in früheren Werken teilweise auch Stadtlandschaften oder abstrakte Bildräume. Davor platziert er seine Figuren in oft eigentümlicher Pose meist vom Betrachter abgewandt. Die Interpretation des Dargestellten soll dem Betrachter überlassen werden.[1][2]
Schnur nutzt zeilweise Spiegelschreben und andere reflektierende Oberflächen in seinen Werken, die eine Reflexion der Realität oder den Beobachter einzubinden scheinen.[3]
Auszeichnungen (Auswahl)
- 1988: Goldene Füger-Medaille[4]
- 1996: Arbeitsstipendium der Stadt Wien
- 1999: Förderungspreis der Stadt Graz
Ausstellungen (Auswahl)
- 2003 placing shadows. Museum der Moderne Rupertinum, Salzburg
- 2005 Martin Schnur. Kunsthaus Mürzzuschlag, Mürzzuschlag
- 2008 Martin Schnur. Schein. Augarten Contemporary, Wien
- 2013 Vorspiegelung. Personale, Sammlung Essl[5][6]
Literatur
- Feichtner Lukas, Sairally Alexander (Hrsg.): Martin Schnur. bipolar. Kerber Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-86678-350-8.
- Husslein-Arco Agnes (Hrsg.): Martin Schnur. Schein. Katalog zur Ausstellung in der Augarten Contemporary (Wien 2008), mit Texten von Eva Maria Stadler, Johann Konrad Eberlein und Simon Bauer, Wien 2008, ISBN 978-3-901508-39-4.
Weblinks
- Literatur von und über Martin Schnur im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Homepage von Martin Schnur
- Martin Schnur sammlung-essl.at
- Biographie von Martin Schnur Museum Joanneum
- Martin Schnur (österreichisch, geb. 1964) artnet.de