Martin Stachl

deutsch-österreichischer Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Ausbildung und Wirken

Stachl hat die Hochschule für Bildende Künste in München u. a. bei Emil Preetorius mit Auszeichnung abgeschlossen. Auf Empfehlung Preetorius' wurde er als Bühnenbildner an das Stadttheater nach Braunau berufen und legte auch das Gesamtkonzept für die Renovierung des Braunauer Stadttheaters vor, die 1938 und 1939 realisiert wurden. Er wurde als Bühnenbildner von Bühnen in Tirol sowie am Linzer Landestheater engagiert. Neben der Ableistung des Kriegsdienstes war er auch als Maler tätig. Bilder von ihm wurden in der Kunstausstellung Künstler im Waffenrock in Potsdam und in einer Kunstausstellung im Führergeburtshaus in Braunau 1943 gezeigt, und er stand auf der Führerliste begabter Nachwuchs in der deutschen Malerei. 1945 verbrachte er mehrere Monate in amerikanischer Kriegsgefangenschaft und kehrte dann zu seiner Familie nach Braunau zurück, wo er als freischaffender Künstler seine Arbeit wieder aufnahm.[1] Er war Mitglied der Innviertler Künstlergilde und lebte bis zu seinem Tod in Braunau am Inn.

Werke (Auswahl)

Sgraffito am Gasthaus Leitner in Hofweiden, Gemeinde Tarsdorf (1971)

Ausstellungen

  • Gemeinschaftsausstellung verstorbener Künstler in der Herzogsburg in Braunau (2010)[7]

Auszeichnungen

  • Berufstitel Professor

Literatur

  • Max Eitzlmayr: Martin Stachl – ein erfülltes Malerleben. Oberösterreichischer Landesverlag, Braunau 1984, OCLC 17121566.
Commons: Martin Stachl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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