Martin Unfried

deutscher Kolumnist From Wikipedia, the free encyclopedia

Martin Unfried (* 1966 in Ellwangen) ist ein deutscher Politologe und Kolumnist[1] sowie Direktor des Institute for Transnational and Euregional cross border cooperation and Mobility (ITEM) in Maastricht.

Martin Unfried 2011

Leben und Beruf

Martin Unfried wuchs in Stimpfach in Baden-Württemberg auf.[2] Nach dem Abitur studierte er Politik- und Theaterwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Erlangen. Während des Studiums arbeitete er als freier Radio- und Fernsehjournalist für Radio Z in Nürnberg und den Bayerischen Rundfunk. Seine berufliche Laufbahn begann er an der Universität Erlangen-Nürnberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Nach einem Forschungsaufenthalt am Europäischen Institut für Öffentliche Verwaltung (EIPA) in Maastricht war er seit 1997 am EIPA als Dozent tätig.[3] Dabei beschäftigte er sich auch mit Fragen des grenzüberschreitenden Arbeitens.[4][5] Seit 2016 arbeitet er auch an der Universität Maastricht.[6][7] 2019 wurde er dort Projektleiter des 2015[8] gegründeten ITEM[9][10] (zu deutsch: Institut für transnationale und euregionale grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Mobilität).[11] Seit dem 15. Oktober 2025 ist Martin Unfried Direktor des ITEM.[12]

Martin Unfried lebt in Maastricht mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. Sein Bruder ist der Journalist Peter Unfried.[13]

Veröffentlichungen zu Aspekten der Umwelt- und Klimapolitik

Neben seinem Hauptberuf schreibt Unfried Artikel, Kommentare und heitere Kolumnen zu emotionalen und gesellschaftlichen Aspekten der Umwelt- und Klimapolitik. Er hält sich für den Erfinder des Ökotainment.[14]

Artikel und Kommentare

In unregelmäßigen Abständen schreibt er für:

„Für Elektromobilität wie für Erneuerbare gilt also: Die Ausrede [nicht dahin wechseln zu können] existiert so lange, bis ein Pionier kommt und sie zertrümmert. Die wirklichen Pioniere im politischen Sinn sind die […] jungen Leute von Fridays for Future‹. Sie haben die deutsche ›Ausredengesellschaft‹ überraschend heftig aufgemischt.“

Martin Unfried: Elektrizitätswerke Schönau: EWS Energiewende-Magazin, 2019[18]

Kolumnen

Von 2006 bis 2011 erschien Unfrieds Kolumne Ökosex – „die einzige Kolumne mit einer Band“[19] – in der Printausgabe der Tageszeitung und auf taz.de. Seit Juli 2011 erscheint sie unregelmäßig auf blogs.taz.de.[20] Diese Kolumnenbeiträge wurden teilweise auch auf den Webseiten des Umweltverbandes BUND[21], des Bundes der Energieverbraucher[22], des SaarKurier Online[23] [24], von Franz Alt (Sonnenseite)[25] und der Nachhaltigkeitsplattform Utopia.de[26] sowie auf Unfrieds Homepage oekotainment.eu[27] veröffentlicht.

Seit 2008 schreibt er für fairkehr, das Mitgliedermagazin des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), regelmäßig die Kolumne fairkehrt.

Bücher

  • mit Christoph Demmke: Umweltpolitik zwischen Brüssel und Berlin. Ein Leitfaden für die deutsche Umweltverwaltung. EIPA (European Institute of Public Administration), Maastricht 2000, ISBN 90-6779-141-5.

Auszeichnungen

Commons: Martin Unfried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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