Martin Zrost

österreichischer Klarinettist und Komponist From Wikipedia, the free encyclopedia

Martin Zrost (* 1964 in der Stadl an der Mur)[1] ist ein österreichischer Klarinettist und Komponist.

Leben

Zrost spielt seit dem fünften Lebensjahr Klarinette. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studierte er von 1984 bis 1993 Gitarre, daneben autodidaktisch Saxophon. Seit 2010 ist er als Komponist, Arrangeur, Sänger, Gitarrist und Klarinettist Mitglied des Trio Lepschi (mit Stefan Slupetzky und Michael Kunz). Außerdem ist er Mitglied von Ensembles wie Ohmnibus, anus d., While You Wait, sacdeplastic, Forellenquintett BulBul und Trio Exclusiv. Er komponierte zahlreiche Musiken für das Theater (u. a. für das Burgtheater, die Kammerspiele Paderborn und den Mouonturm in Frankfurt) und für das Tanztheater. Seit 1994 gibt er Konzerte mit Phill Niblock. Er ist Mitorganisator der intermedialen Symposien in Schrattenberg.

Hörspiele (Auswahl)

  • 2012: Alfred J. Noll: Kannitz (Komponist) – Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch (Hörspielbearbeitung – ORF)[2]
  • 2012: Gert Voss: Ich bin kein Papagei (3 Teile) (Komponist) – Regie: Götz Fritsch (Hörspielbearbeitung – ORF)[3]
  • 2014. Fritz Schindlecker: Neunzig Minuten. Das Attentat in Sarajewo (Komponist; Musiker: Klarinetten/Saiteninstrumente/Sound Samples) – Regie: Götz Fritsch (Original-Hörspiel, Semi-Dokumentarhörspiel – ORF)[4]
  • 2014: Daniel Kehlmann: Der Mentor (Komponist) – Regie: Götz Fritsch (Hörspielbearbeitung – MDR/WDR/ORF)[5]
  • 2015: Jens Raschke: Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute. Ein Hörspiel für Kinder ab 10 Jahren (Komponist) – Regie: Götz Fritsch (Hörspielbearbeitung, Kinderhörspiel – HR)[6]
  • 2015: Robert Woelfl: Neues Leben im falschen – Regie: Götz Fritsch (Hörspielbearbeitung – ORF)[7]

Quellen

Einzelnachweise

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