Maschberg
Berg im Wiehengebirge
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Der Maschberg ist ein 190,7 m ü. NHN hoher Berg im Wiehengebirge und im Grenzgebiet von Rödinghausen und Preußisch Oldendorf. Der Maschberg ist der höchste Berg des Rödinghauser Ortsteils Schwenningdorf.
| Maschberg | ||
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| Maschberg | ||
| Höhe | 190,7 m ü. NHN [1][2] | |
| Lage | Kreis Herford, Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen, Deutschland[1][2] | |
| Gebirge | Wiehengebirge[A 1][1][2][3][4][5][6] | |
| Dominanz | 1 km → Nonnenstein[1][2] | |
| Schartenhöhe | 28,2 m ↓ Döhre Maschberg/Nonnenstein[1][2] | |
| Koordinaten | 52° 15′ 53″ N, 8° 30′ 27″ O | |
| Topo-Karte | 1:25.000 (TIM-online) | |
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| Typ | Bergrücken | |
| Gestein | Tonstein etc.[A 2][2] | |
| Alter des Gesteins | Dogger, Malm[2] | |
Lage
Der Maschberg hat wie fast alle Berge im Wiehengebirge einen langgestreckten Kammgipfel (Egge) und ist von den westlich anschließenden Gipfeln nur durch Dören getrennt. Daher wird der Berg nur bedingt als markanter Gipfel wahrgenommen. Nach Westen steigt das Wiehengebirge weiter zum Nonnenstein hin an. Nach Osten fällt das Gebirge zum Durchbruchstal der Großen Aue hin bis auf eine Höhe von 80 m ü. NHN ab. Südwestlich des Gipfels entspringt der Wehmerhorster Bach.
Der Name Maschberg deutet auf den Börninghauser Ort Masch (auch Mesch) hin, der nordöstlich des Berges im Eggetal liegt.
Tourismus
Über den Berg verlaufen der Wittekindsweg, ein Abschnitt des europäischen Fernwanderwegs E11, und der Limberg-Nonnenstein-Weg. Nördlich des Gipfels verläuft der Eggetaler Panorama Rundwanderweg. Auf dem Gipfel steht eine Schutzhütte.[7]
Anmerkungen
- Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme wird die Erhebung konkret zur Einheit „532.0 Bad Essener Höhen“ der übergeordneten Haupteinheit „532 Östliches Wiehengebirge“ gezählt. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe „53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur Großregion „D36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland“ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland“).
- Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Tonsteine bis Kalksteine und Sandsteine (genauer: Kalk-, Mergel-, Ton- und Sandstein, lokal oolithisch und konglomeratisch, lokal Steinkohlen, Anhydrit, Gips und Steinsalz); in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonsteine bis Mergelsteine (genauer: Ton- und Tonmergelstein, lokal Schluff- und Sandstein, z. T. mit Toneisensteingeoden, untergeordnet Kalk- und Mergelstein, oolithisch).
