Mathias Berntsen
norwegischer Beachvolleyballspieler
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Mathias Berntsen (* 5. Februar 1996 in Arendal, Aust-Agder) ist ein norwegischer Beachvolleyballspieler. Er ist amtierender Landesmeister im Sand (Stand: Oktober 2025) und gewann diesen Titel schon insgesamt fünfmal.[2]
| Mathias Berntsen | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 5. Februar 1996 |
| Geburtsort | Arendal, Norwegen |
| Größe | 1,88 m |
| Partner | 2014–2017 Anders Mol 2016–2017 Christian Sørum seit 2016 Hendrik Mol |
| Weltrangliste | Position 13[1] |
| Erfolge | |
| 2016 – Norwegischer Meister 2017 – Norwegischer Meister 2017 – U22-Vizeeuropameister 2019 – Norwegischer Meister 2020 – EM-Viertelfinalist 2021 – Norwegischer Meister 2022 – WM-Teilnehmer 2022 – Zweiter Challenge Agadir 2023 – Dritter Challenge Itapema 2023 – Zweiter Challenge Edmonton 2025 – Norwegischer Meister 2025 – Dritter Elite16 Kapstadt | |
| (Stand: 29. Oktober 2025) | |
Karriere
Berntsen spielte von Anfang 2014 bis zum Juli 2016 die meisten Turniere mit seinem Cousin Anders Mol, dem späteren Welt- und Europameister sowie Olympiasieger. Auch in der folgenden Saison traten die beiden norwegischen Sportler bei einigen Wettkämpfen noch gemeinsam an, wurden U22-Vizeeuropameister in Baden und erreichten das Achtelfinale beim Fünf-Sterne-Turnier in Poreč. Zuvor hatten Matthias Berntsen und sein späterer Standardpartner Hendrik Mol zwei Events bestritten, anschließend wurden Christian Sørum und Berntsen ein Beachduo.
Seit 2018 bilden der aus Arendal stammende Athlet und Hendrik Mol ein festes Team. Größter Erfolg des Duos war zunächst das Erreichen des Viertelfinales der Beachvolleyball-Europameisterschaften 2020, als sie erst gegen die späteren Finalteilnehmer Wjatscheslaw Krassilnikow und Oleg Stojanowski in zwei Sätzen unterlagen. Die beiden Norweger erkämpften sich anschließend genügend Punkte, um sich für die Weltmeisterschaften in Rom zwei Jahre später zu qualifizieren. Im ersten Spiel bei dieser Veranstaltung besiegten sie die US-Amerikaner Chaim Schalk und Theodore Brunner in drei Sätzen. Nach der Niederlage gegen die Tschechen Ondřej Perušič / David Schweiner gelang den beiden Nordeuropäern wiederum ein Sieg gegen Ainadino Martinho und Jorge Monjane aus Mosambik. Mit dem erreichten zweiten Platz in Gruppe F qualifizierten sich Mol und Berntsen für die erste Hauptrunde. Dort waren jedoch die Australier Mark Nicolaidis und Izac Carracher zu stark, sodass am Ende der Wettkämpfe ein geteilter siebzehnter Platz auf der Habenseite der beiden norwegischen Athleten stand.[3] Beim anschließenden Challenge-Event in Agadir erreichten sie das Finale. Dieses Ergebnis konnten sie in der folgenden Spielzeit nach dem dritten Rang in Itapema beim gleichartigen Turnier in Edmonton wiederholen. Bei der WM wurden sie wieder Siebzehnte. 2024 waren ihre besten Resultate Viertelfinalteilnahmen bei den Challengers in Recife und Xiamen, den kontinentalen Titelkämpfen in den Niederlanden sowie beim Elite16 in João Pessoa. Eine Saison später kamen weitere fünfte Plätze bei den gleichwertigen Events in Quintana Roo, Brasília und Newport Beach dazu, bevor sie in Kapstadt ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg erkämpften. Beim Elite16 in Südafrika überstanden sie ungeschlagen die Poolphase, die Runde der Zwölf sowie das Viertelfinale, bevor sie sich nach der Niederlage in der Vorschlussrunde den dritten Podestplatz durch den Sieg über die Franzosen Calvin Ayé und Rémi Bassereau sicherten. Im September waren sie zudem ein weiteres Mal norwegische Meister geworden.
Privates
Matthias Berntsen ist ebenso wie sein Vetter und Partner Hendrik Mol sowie sein Vater Jemund Berntsen, der als Co-Trainer fungiert, ein wichtiger Teil des Projekts der Beachvolley Vikings, dem Team der beiden Olympiasieger und Weltmeister Christian Sørum und Anders Mol. Weitere Verwandte und Mitarbeiter des erfolgreichen Teams sind Cheftrainer Kåre Mol und Mentalcoach Merita Berntsen Mol.[4] Deren jüngere Söhne Adrian, Markus und Tochter Sofia Melina sind weitere Mitglieder der erfolgreichen Volleyballfamilie.[5]
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox