Mathias Lessort

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Mathias Lessort anhören/? (* 29. September 1995 in Fort-de-France) ist ein französischer Basketballspieler.

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Basketballspieler
Basketballspieler
Mathias Lessort
Mathias Lessort (2024)
Spielerinformationen
Geburtstag 29. September 1995 (30 Jahre und 165 Tage)
Geburtsort Fort-de-France, Frankreich
Größe 205 cm
Position Center
Vereinsinformationen
Verein Panathinaikos Athen
Liga Basket League
Trikotnummer 26
Vereine als Aktiver
bis 2016 FrankreichFrankreich Élan Sportif Chalonnais
2016–2017 FrankreichFrankreich JSF Nanterre
2017–2018 Serbien Roter Stern Belgrad
2018–2019 SpanienSpanien Unicaja Málaga
2019–2020 DeutschlandDeutschland FC Bayern München
2020–2021 Monaco AS Monaco
2021 Israel Maccabi Tel Aviv
2021–2023 Serbien Partizan Belgrad
Seit 2023 Griechenland Panathinaikos Athen
Nationalmannschaft1
Seit 0 2017 FrankreichFrankreich Frankreich 31 Spiele[1]
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaft 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Silber 2024 Paris
Weltmeisterschaften
Bronze 2019 China
1Stand: 10. September 2023
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Laufbahn

Der im französischen Überseegebiet Martinique geborene Lessort wechselte im Alter von 15 Jahren in den Nachwuchsbereich des Erstligisten Élan Sportif Chalonnais.[2] Im Spieljahr 2014/15 gab er seinen Einstand in der Profimannschaft des Klubs, 2016 wechselte er innerhalb der ersten Liga Frankreichs zu JSF Nanterre.[3] Dort machte Lessort einen weiteren Entwicklungsschritt und erzielte im Laufe der Saison 2016/17 in 34 Ligaeinsätzen im Schnitt 10,4 Punkte sowie 7,2 Rebounds je Begegnung.[4] Mit Nanterre gewann er in diesem Spieljahr den FIBA Europe Cup.[5] Beim Draft-Verfahren der nordamerikanischen NBA im Jahr 2017 sicherten sich die Philadelphia 76ers in der zweiten Auswahlrunde (50. Stelle) die Rechte am Franzosen.[6] Lessort blieb jedoch in Europa und spielte in der Saison 2017/18 für den serbischen Spitzenklub Roter Stern Belgrad.[7] In Belgrad machte er insbesondere durch seine kraftvolle und energiegeladene Spielweise auf sich aufmerksam.[8] Mit Roter Stern nahm er auch an der Euroleague teil und erzielte in 30 Einsätzen im Durchschnitt 8,5 Punkte sowie 5,7 Rebounds.[9]

In der Sommerpause 2018 wurde er vom spanischen ACB-Verein Unicaja Málaga verpflichtet.[10] Er kam in 34 ACB-Hauptrundenbegegnungen der 2018/19er Saison auf einen Mittelwert von 8,8 Punkten und sammelte durchschnittlich 5,4 Rebounds pro Partie ein.[11] Anfang August 2019 wurde er vom deutschen Bundesligisten FC Bayern München verpflichtet.[12] In der Sommerpause 2020 zog es ihn zum französischen Erstligisten AS Monaco.[13] Mit der Mannschaft errang er Ende April 2021 den Sieg im Eurocup.[14]

Ende September 2021 unterzeichnete Lessort einen für zwei Monate geltenden Vertrag bei Maccabi Tel Aviv[15] und verließ die Mannschaft nach dessen Ende.[16] Im Dezember 2021 wurde er von KK Partizan Belgrad verpflichtet.[17] In der Saison 2022/23 gewann er mit Partizan den Meistertitel in der Adriatischen Basketballliga.[18]

Ende Juni 2023 wurde der Franzose von der griechischen Spitzenmannschaft Panathinaikos Athen verpflichtet.[19] Im Mai 2024 gewann Lessort mit Panathinaikos die Euroleague[20] und im Juni 2024 die griechische Meisterschaft.[21] Im Dezember 2024 zog sich Lessort einen Wadenbeinbruch zu.[22] Im Mai 2025 kehrte er nach der Verletzung kurz aufs Spielfeld zurück und fehlte anschließend wegen Nachwirkungen des Wadenbeinbruchs erneut monatelang.[23] Mitte März 2026 bestritt Lessort wieder ein Pflichtspiel für die Athener.[24]

Nationalmannschaft

Mit der französischen U20-Nationalmannschaft nahm er 2014 und 2015 an den Europameisterschaftsturnieren dieser Altersklasse teil.[25] 2017 bestritt er sein erstes Länderspiel für die Herrennationalmannschaft.[26] Bei der Weltmeisterschaft 2019 gewann er mit der Mannschaft die Bronzemedaille.[27] Er gehörte zur französischen Mannschaft, die 2024 bei den Olympischen Sommerspielen in Paris Silber gewann.[28]

Einzelnachweise

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