Mathilde Gremaud

Schweizer Freestyle-Skierin From Wikipedia, the free encyclopedia

Mathilde Gremaud (* 8. Februar 2000 in Freiburg) ist eine Schweizer Freestyle-Skierin. Sie startet in den Disziplinen Slopestyle und Big Air. Sie ist zweifache Olympiasiegerin (Peking 2022, Mailand-Cortina 2026) und zweifache Weltmeisterin (Bakuriani 2023, Engadin 2025).

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Mathilde Gremaud
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 8. Februar 2000 (26 Jahre)
Geburtsort Freiburg, Schweiz
Grösse 168 cm
Gewicht 58 kg
Karriere
Disziplin Slopestyle, Big Air
Verein SC La Berra
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Winter X-Games 4 × Goldmedaille 5 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Silber 2018 Pyeongchang Slopestyle
Gold 2022 Peking Slopestyle
Bronze 2022 Peking Big Air
Gold 2026 Mailand-Cortina Slopestyle
 Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
Silber 2021 Aspen Slopestyle
Gold 2023 Bakuriani Slopestyle
Gold 2025 Engadin Slopestyle
 X-Games
Gold 2017 Hafjell Big Air
Gold 2019 Aspen Big Air
Bronze 2019 Fornebu Big Air
Silber 2020 Aspen Big Air
Silber 2020 Hafjell Slopestyle
Gold 2021 Aspen Big Air
Silber 2022 Aspen Slopestyle
Silber 2023 Aspen Slopestyle
Silber 2024 Aspen Slopestyle
Gold 2026 Aspen Big Air
Bronze 2026 Aspen Slopestyle
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 4. März 2016
 Weltcupsiege 15
 Gesamtweltcup 19. (2019/20)
 Park & Pipe-Weltcup 1. (2023/24)
 Slopestyle-Weltcup 1. (2023/24)
 Big Air-Weltcup 1. (2023/24)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slopestyle 6 5 4
 Big Air 9 3 1
letzte Änderung: 9. Februar 2026
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Mathilde Gremaud in Lillehammer 2016

Werdegang

Gremaud stammt aus La Roche im Kanton Freiburg. Sie nahm ab 2014 an Wettbewerben der AFP World Tour teil. Im April 2015 wurde sie bei den Schweizer Meisterschaften in Corvatsch Zweite im Slopestyle. In der Saison 2015/16 siegte sie beim Swiss Freeski Open in Crans-Montana und errang in Glacier 3000 den zweiten Platz, jeweils im Slopestyle. Bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2016 in Lillehammer wurde sie Sechste im Slopestyle. Am 4. März 2016 debütierte sie in Silvaplana im Weltcup und belegte dabei den 19. Platz im Slopestyle. Zu Beginn der Saison 2016/17 erreichte sie in Mailand mit dem zweiten Platz im Big Air ihre erste Weltcup-Podestplatzierung. Im weiteren Saisonverlauf siegte sie beim Weltcup in Québec im Big Air und kam im Slopestyle beim Weltcup in Mammoth auf den zweiten Platz.

Im März 2017 wurde Gremaud beim Weltcup in Silvaplana Dritte im Slopestyle und holte bei den X-Games Norway 2017 in Hafjell die Goldmedaille im Big Air. Bei den anschliessenden Weltmeisterschaften 2017 in der Sierra Nevada wurde sie Fünfte im Slopestyle. Die Saison beendete sie auf dem sechsten Rang im Slopestyle-Weltcup und auf dem dritten Platz im Big-Air-Weltcup. Kurz darauf zog sie sich bei einer Fotosession in Tschechien einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu, wodurch sie den grössten Teil der Saison 2017/18 verpasste.[1] Rechtzeitig zu den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang war Gremaud wieder fit und gewann nach einer elfmonatigen Wettkampfpause die Silbermedaille im Slopestyle-Wettbewerb, hinter ihrer Teamkollegin Sarah Höfflin.[2] Anfang November 2018 holte sie im Big Air in Modena ihren zweiten Weltcupsieg.

An ihrem 22. Geburtstag holte Gremaud im Big-Air bei den Olympischen Spielen in Peking den 3. Platz. Sie platzierte sich im neuhinzugefügten Wettbewerb hinter der Französin Tess Ledeux und der Chinesin Eileen Gu.[3] Nur einige Tage später legte sie mit Gold im Slopestyle nach und wurde Olympiasiegerin. Den Olympiatitel konnte sie in Mailand erfolgreich verteidigen.

Sie holt in der Saison 2023/2024 die grosse Kristallkugel für den Gesamtweltcup sowie zwei kleine in den Disziplinen Big Air und Slopestyle.[4]

Im September 2020 stand sie als erste Frau in einem Training in Saas Fee einen «Switch Double Cork 1440».[5]

Privates

Gremaud lebt mit ihrer Partnerin, der österreichischen Mountainbike-Downhill-Weltmeisterin Valentina Höll, in Innsbruck.[6]

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Weitere Informationen Saison, Gesamt ...
Saison Gesamt Park & Pipe Big Air Slopestyle
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/16158.2,40--35.12
2016/1721.37,50--3.2256.172
2018/1922.40,00--2.2004.192
2019/2019.40,00--2.2004.146
2020/21--2.1595.1145.45
2021/22--36.76--16.76
2022/23--4.3372.1404.197
2023/241.600--1.3801.380
2024/25----1.178.50--
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Weltcupsiege

Gremaud errang im Weltcup bisher 28 Podestplätze, davon 15 Siege:

Weitere Informationen Datum, Ort ...
Datum Ort Land Disziplin
11. Februar 2017QuébecKanadaBig Air
4. November 2018ModenaItalienBig Air
10. März 2019Mammoth MountainUSASlopestyle
16. März 2019QuébecKanadaBig Air
3. November 2019ModenaItalienBig Air
21. Dezember 2019AtlantaUSABig Air
13. März 2023TignesFrankreichSlopestyle
19. Oktober 2023ChurSchweizBig Air
23. November 2023StubaiÖsterreichSlopestyle
2. Dezember 2023PekingChinaBig Air
21. Januar 2024LaaxSchweizSlopestyle
3. Februar 2024Mammoth MountainUSASlopestyle
15. März 2024TignesFrankreichBig Air
18. Oktober 2024ChurSchweizBig Air
22. November 2025StubaiÖsterreichSlopestyle
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X-Games

Weitere Erfolge

Auszeichnungen

  • Freiburger Sportlerin des Jahres: 2017[7]

Film-Dokumentation

Commons: Mathilde Gremaud – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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