Matthias Hundt

deutscher Unternehmer und politischer Beamter From Wikipedia, the free encyclopedia

Matthias Hundt (* 1969 in Dresden) ist ein deutscher Unternehmer und politischer Beamter. Er ist seit März 2026 Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung sowie Berliner Chief Digital Officer in der Berliner Senatskanzlei.

Werdegang

Hundt besuchte die polytechnische Oberschule in Dresden. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Werkzeugmacher beim VEB Pentacon. Von 1988 bis 1990 war er Nachrichtentechniker bei der Nationalen Volksarmee. 1991 legte er das Abitur ab und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Dresden. Er schloss das Studium 1997 ab.[1]

1998 gründete Hundt ein Unternehmen für Kommunikationsnetzwerke und Internettechnologien für Großunternehmen, das er 2006 in ein Systemhaus-Unternehmen umwandelte. Er führte das Unternehmen bis 2012. Von 2013 bis 2019 war er Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Dresden Information GmbH, der Tourismuszentrale der Landeshauptstadt Dresden. 2019 gründete er die Sachsen Digital Consulting GmbH, die Leistungen für die Umsetzung des Digitalpakts Schule anbot. Seit 2025 befindet sich dieses Unternehmen in einem Insolvenzverfahren. Für die 2018 gegründete HuBroCo GmbH, in der von Hundt seit 2019 Geschäftsführer ist, wurde 2025 ebenfalls ein Insolvenzverfahren[2][3] beantragt, das mangels Masse jedoch abgelehnt wurde. Vor Beantragung des Insolvenzverfahrens wurde die FibreHolding GmbH in Sachsen Digital Solutions GmbH umbenannt, in der Hundt seit 2020 Geschäftsführer ist. Hundt war von 2023 bis 2024 ebenfalls Geschäftsführer der Humboldt Capture GmbH, die sich seit 2025 in Liquidation befindet.

Am 18. März 2026 wurde Hundt als Nachfolger von Martina Klement vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner (CDU) zum Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung sowie Berliner Chief Digital Officer (CDO) in der Berliner Senatskanzlei ernannt.[4]

Einzelnachweise

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