Matthias Muche

deutscher Posaunist und Medienkünstler From Wikipedia, the free encyclopedia

Matthias Muche (* 7. April 1972 in Bielefeld) ist ein deutscher Posaunist im Bereich der Jazz- und Improvisationsmusik und Medienkünstler.

Matthias Muche im club W71, 2024

Leben und Wirken

Muche, der zunächst im kirchlichen Posaunenchor spielte und im Bunker Ulmenwall aktuellen Jazz und Improvisationsmusik kennenlernte, studierte am Conservatorium van Amsterdam, am Rotterdams Conservatorium und an der Musikhochschule Köln bei Henning Berg und Paulo Álvares sowie audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln bei Anthony Moore.

Muche arbeitete mit Tänzern und Multimediakünstlern sowie mit Jazzbands beim North Sea Jazz Festival. Er gehörte zu Gruppen von Norbert Stein und war Mitglied der Schäl Sick Brass Band, des Multiple Joy(ce) Orchestra, von das Mollsche Gesetz und des Niels Klein Tentett. Zwischen 2004 und 2015 leitete er zusammen mit Sven Hahne Frischzelle, Festival für intermediale Improvisation und Komposition. Als Medienkünstler verbindet er in seinen audiovisuellen Arbeiten zeitgenössische Musik und Neue Medien. Werke wurden in Bern, Paris und im Rahmen der Art Cologne präsentiert. In seinem Ensemble Bonecrusher treffen zehn Posaunisten auf zwei Schlagwerker. Zu hören ist er auch auf Simon Rummels Album Singinging (2023). Mit Ken Vandermark, Thomas Lehn und Martin Blume bildet er das Free Jazz Quartett Soundbridges.

Muche erhielt 2021 den WDR Jazzpreis in der Kategorie „Improvisation“.[1]

Diskographische Hinweise

Lexikalische Einträge

Commons: Matthias Muche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI