Mauternbach
Ortschaft im Bezirk Krems
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Mauternbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Mautern an der Donau im Bezirk Krems in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt 241 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1971 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Mauternbach (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Mauternbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Krems (KR), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Krems an der Donau | |
| Pol. Gemeinde | Mautern an der Donau | |
| Koordinaten | 48° 23′ 7″ N, 15° 33′ 46″ O | |
| Höhe | 210 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 241 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 1,58 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04293 | |
| Katastralgemeindenummer | 12163 | |
Ehem. Sankt Pöltner Hof, Kern der ursprünglich befestigten Dorfanlage | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das Dorf westlich von Mautern liegt südlich über der Donau und ist über die Aggsteiner Straße erreichbar, von der bei Hundsheim die Landesstraße L109 abzweigt und durch den Ort führt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 99 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 27 Häusern genannt, das nach Mautern eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Mautern besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Mautern, Karlstetten, Engelhartszell, St. Pölten und Pottenbrunn.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Mauternbach ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler und zwei Schuster ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1972 die damaligen Gemeinden Mautern an der Donau und Mauternbach.[2]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 399 (Ausgabe 1769; Mauternbach in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 48, Sektion Stein - Mautern, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 8,8 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 172.
