Max Hickl

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Max Hickl (geboren 29. September 1874 in Austerlitz, Österreich-Ungarn; gestorben 24. November 1924 in Wien) war ein österreichisch-tschechoslowakischer Verleger und Zionist.

Max Hickl

Leben

Max Hickl war ein Sohn des Jonas Hickl und der Marie Ekstein, er hatte zwei Geschwister. Er stammte aus einer armen jüdischen Familie und erhielt keine besondere formale Bildung, sondern eignete sich sein Wissen im Selbststudium an. Er schloss sich der zionistischen Bewegung Theodor Herzls an und nahm am Zweiten Zionistischen Weltkongress 1898 als Vertreter des zionistischen Kaufmannsgehilfenverbands teil. Hickl war 1903 Mitgründer des österreichischen Poale Zion.

Hickl schuf in Brünn den „Jüdischen Buch- und Kunstverlag Max Hickl“. Im Jahr 1900 gründeten er, Robert Stricker und Berthold Feiwel die Zeitung Jüdische Volksstimme, die anfangs zweiwöchentlich erschien und später als Wochenzeitung. 1902 gab er in seinem Verlag erstmals Hickls illustrierter jüdischer Volkskalender heraus.

Hickl engagierte sich im jüdischen Leben in Brünn. Er heiratete 1904 Aurelie Reich, sie hatten zwei Kinder. Sein Neffe Hugo Gold führte später seinen Verlag weiter.

Literatur

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