Max Kammerlander
österreichischer Schriftsteller
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Max Kammerlander (* 10. Februar 1906 in Innsbruck; † 18. Jänner 1996 in Hall in Tirol) war ein österreichischer Volksschriftsteller.[1]
Leben
Kammerlander besuchte das Realgymnasium in Innsbruck und studierte zwei Jahre an der Universität Innsbruck. Danach lebte er als freier Schriftsteller in Innsbruck und nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Kammerlander veröffentlichte Heftromane in den Reihen Güldensee-Romane und Heimatromane sowie Beiträge in den Kalendern Alpenheimat, Alpenbote und Reimmichls Volkskalender. Neben seinen Romanen verfasste er auch zahlreiche Erzählungen und Kurzgeschichten für Tageszeitungen und Zeitschriften.[2][3]
1938/39 wurde er mit dem Hilf-mit!-Preis der Reichswaltung des Nationalsozialistischen Lehrerbundes ausgezeichnet.[2]
In den 1940er-Jahren war er auch als Skilehrer tätig. In Innsbruck lebte er über Jahrzehnte in der Universitätsstraße 3.[4]
Werke (Auswahl)
- Wilde Wasser. Roman aus den Bergen. NS-Gauverlag und Druckerei Tirol, Innsbruck 1941, S. 221.
- Lachendes Tirol. Heitere Geschichten (= Edelweiss-Bücher. Band 3). NS-Gauverlag und Druckerei Tirol, Innsbruck 1941, S. 90.
- Der Stärkere. Meister, Rosenheim 1946, S. 271.
- Die Heimkehr. Eine Weihnachtsgeschichte aus Tirol. Rauch, Innsbruck 1946, S. 54.
- Die Sonnwirtin (= Tyrolia-Volksromane). Tyrolia, Innsbruck / Wien 1950, S. 451.
- Eva im Schnee. Tyrolia, Innsbruck / Wien / München 1951, S. 457.
- Herz ohne Heimat. Heimat- und Schicksalsroman (= Edelstein-Roman. Band 48). Zauberkreis-Verlag, Rastatt/Baden 1954, S. 62.
- Das Dorf im Eis. Ein Bergroman. Dt. Verl.-Haus Bong, München. 1958, S. 271.
- Der grüne Bann. Tyrolia, Innsbruck / Wien / München 1959, S. 279.
- Berggewitter. Neuauflage von Wilde Wasser (1941). Meister, Rosenheim 1964, S. 271.
- Am steilen Hang. Meister, Rosenheim 1965, S. 271.
- Der Judashof. Meister, Rosenheim 1966, S. 255.
- Bergwind. Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1972, S. 183.
- Die kleine Lokomotive. Kolibri, Wuppertal 1973, S. 63.