Max Merker
deutscher Maler
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Max Merker (* 15. September 1861 in Weimar; † 30. Juli 1928 ebenda) war ein deutscher Maler.

Leben
Max Merker studierte an der Kunstschule Weimar und war Schüler von Theodor Hagen, Alexander Struys und Woldemar Friedrich. Arbeitete als Porträt- und Landschaftsmaler in Weimar. In seinen künstlerischen Anfängen war er stark von Christian Rohlfs beeinflusst.[1] Seine Stimmungslandschaften malte er nach Motiven aus dem Harz und in Oberfranken und gab ihnen teilweise mythologische Staffage. Um 1886 fand er seine Motive überwiegend in Lübeck. In seinen hier entstandenen Gemälden konkurrierte er mit seinem Lehrer Tehodor Hagen. Eine weitere Studienreise führte ihn bis nach Süditalien. Seine Werke in Museumsbesitz gelangten besonders in Museen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Werke (Auswahl)
- Tauwetter (Papiergraben in Weimar), 1882. Öl auf Leinwand, 43,5 × 61 cm. Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg
- An der Teufelsmauer in der Rhön, 1886. Öl auf Leinwand, 65,5 × 53 cm. Kunstsammlungen zu Weimar
- Burgtor und Burgkloster in Lübeck, 1887. Öl auf Leinwand. 75 × 100 cm. Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg
- Concordiatempel in Grigenti, 1913. Öl auf Papier, 92,5 × 47 cm. Kunsatsammlungen zu Weimar
Literatur
- Walther Scheidig: Merker, Max. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 24: Mandere–Möhl. E. A. Seemann, Leipzig 1930, S. 417 (biblos.pk.edu.pl).
- Gustav Lindke: Alte Lübecker Stadtansichten, Lübeck 1968, Nr. 214 (Blick auf Burgtor und Burgkloster von der Nördlichen Wallhalbinsel (1886)) und S. 103.
- Ulrich Schulte-Wülwer: Die Entdeckung der Natur. Landschaftsbilder der Weimarer Malerschule in der Sammlung Rasmus. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025, ISBN 978-3-7319-1519-5, S. 156–161.