Max Sauk

deutscher Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Max Sauk (* 21. Oktober 1929 in Hamburg; † 15. August 2023)[1] war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Großer Vogel, 1962, roter und grauer Granit, Hannover
Tischbrunnen auf dem Neustädter Markt, Hannover
Pferdekutschenbrunnen an der Limmerstraße, Hannover-Linden

Max Sauk machte von 1944 bis 1947 eine Lehre als Zimmerer in Bargteheide, besuchte 1947/48 die Staatliche Bauschule Hamburg[2] und studierte von 1950 bis 1955 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.[3] Seit 1955 ist er freischaffend tätig.[4]

Nach seinem Umzug nach Hannover war Sauk ab 1962 regelmäßig an den Frühjahrs- und Herbstausstellungen des Kunstvereins Hannover beteiligt.[4] 1965 erhielt er den Förderpreis des Niedersächsischen Kunstpreises.[4]

1966 beteiligte er sich an der Ausstellung Gemalte, Gebaute, Gehauene Gebilde der Galerie Dieter Brusberg in Hannover.[5] Im gleichen Jahr nahm er am Bildhauersymposion St. Margarethen[6][4] und 1967 am „Symposion europäischer Bildhauer“ auf dem Springhornhof in der Lüneburger Heide teil.[7][8]

Ab 1974 war Sauk Mitglied des Deutschen Werkbundes. In Hannover schuf er drei Brunnenensembles.[9] Mit Künstlern der Gruppe PlasMa beteiligte er sich von 1983 bis 1985 an einer Wanderausstellung in Hameln, Posen und Perpignan.

1985 zog Max Sauk nach Kandern-Holzen, wo er ein denkmalgeschütztes Haus von 1835 renovierte und zum Atelier ausbaute.[10][3] Für die Landesgartenschau „Grün 99“ in Weil am Rhein schuf Sauk 1999 die Großplastik „Phoenix“, jetzt in den Wassergärten des Dreiländergartens.[11]

Die erste Ausstellung des Dreiländermuseums in Lörrach war 2004 eine Retrospektive des Künstlers unter dem Titel „Max Sauk - Kunst ist Freiheit“.[12] Mit einer umfangreichen Retrospektive unter dem Titel Der alte Pinsel und das Schöne – Skulptur und Malerei würdigte das Kulturhaus Villa Berberich in Bad Säckingen von Februar bis März 2014 Sauks Gesamtwerk.[13]

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Armgard Ekhart: Holz und Stein, eine Skulptur von Max Sauk, in: Berichte der Oldenburgischen Museumsgesellschaft, 1965/66, 30, 17–19
  • Ehrtfried Böhm (Text), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover: Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik; ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte, Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 47, 62 f., 82 u. ö.
  • Symposion Europäischer Bildhauer, Springhornhof, Galerie Falazik. Lüneburger Heide, September 1967, Galerie Falazik, Neuenkirchen/Soltau 1967
  • Max Sauk: Bilder + Skulpturen, Kunstverein Salzgitter e. V., 15. Nov. – 5. Dez. 1981, Appelhans, Salzgitter 1981
  • Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth, Gruppe Plasma, Ausstellung vom 30. Juli – 28. August 1983 im Kunstkreis Hameln, Hameln 1983
  • Dominic Hyland (Text), Jürgen Weichardt (Red.): Gruppe PlasMa. Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth . Poznań, 26. Oktober bis 18. November 1984, Biuro Wystaw Artystycznych (BWA) Stary Rynek ... Perpignan, 14. Juni – 10. Juli 1985, Palais des Congrès, Perpignan, Text auch franz. u. poln., Kulturamt Hannover, Hannover 1984.
  • Jürgen Weichardt, Feledy Balázs: Gruppe PlasMa (Plastik und Malerei): Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth, 1989. okt. 27 - nov. 12-ig Szombathelyi Képtar, Szombathelyi, 1989, ISBN 963-01-9946-7
  • Reinhard Müller-Mehlis: Max Sauk: Städtische Galerie im Stapflehus, 10. März – 16. April 1990, Hrsg. Städt. Kulturamt Weil am Rhein, Weil 1990
  • Noumea Schmitt, Reinhard Müller-Mehlis: Kunst ist Freiheit Max Sauk, anlässlich der Ausstellung im Museum am Burghof in Lörrach, 12. September – 17. Oktober 2004, Laserline, Berlin 2004
Commons: Max Sauk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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