Max Thomas Mehr

deutscher Journalist und Mitbegründer der taz From Wikipedia, the free encyclopedia

Max Thomas Mehr (* 1953) ist ein deutscher Journalist.

Karriere

Max Thomas Mehr, in Berlin lebend und arbeitend, war Mitbegründer der taz[1] und ab 1978 viele Jahre dort tätig.[2] Anschließend war er drei Jahre lang stellvertretender Chefredakteur der Wochenpost (bis 1994). Danach schrieb er als freier Journalist unter anderem für Cicero, Zeit, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, den Tagesspiegel. Mehr arbeitete auch für das Fernsehen und das Deutschlandradio.

Werke

  • 1982: Drachen mit tausend Köpfen: Spaziergänge durch linkes und alternatives Milieu. Westberlin, Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Biberach, Köln, Jena, Darmstadt, Dieburg, Nürnberg, Freiburg. Luchterhand, ISBN 3-472-61399-8
  • 1993: Schaden begrenzen oder auf die Füße treten. Ein Gespräch zwischen Günter Grass und Regine Hildebrandt mit Repliken von Fritz Ullrich Fack und Max Thomas Mehr. Verlag Volk und Welt (teilweise zuerst veröffentlicht in der Wochenpost).

Dokumentarfilme:

  • 1996: Reise nach Saratov (zusammen mit Andrea Everwien) ARD
  • 2002: Sebnitz – die perfekte Story (zusammen mit Johann (Frido) Feindt), ARTE/ARD
  • 2005: Anna Lindh und ihr Mörder (zusammen mit Joakim Demmer) ARTE

Auszeichnungen

2003 erhielt er den Bayerischen Fernsehpreis für das Drehbuch zu Sebnitz – die perfekte Story.

  • Hans-Christian Ströbele im Gespräch mit Michael Sontheimer: „Wir brauchen eine eigene Zeitung“. Vor einem Jahr starb Hans-Christian Ströbele. Unser Autor hat kurz vor seinem Tod mit ihm über die wilden Gründungsjahre der taz gesprochen. In: taz, Onlineausgabe vom 28. August 2023. In dem Gespräch berichtet Ströbele, wie er und Max Thomas Mehr im Dezember 1976 in Berlin die Initiativgruppe zur Gründung einer linksalternativen Tageszeitung ins Leben riefen.
  • Max Thomas Mehr: Der Himmel ist leer. 50 Jahre Putsch in Chile. Der schwärmerische Blick auf die Revolutionsbewegungen in Lateinamerika ist spätestens mit dem Mauerfall 1989 abhandengekommen. In: taz, Onlineausgabe vom 11. September 2023.

Einzelnachweise

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