Max Vorwerg

deutscher Filmarchitekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Max Vorwerg (* 20. September 1903 in Sarau; † 26. Oktober 1975 in Berlin) war ein deutscher Filmarchitekt und Maler. Er war während der 1930er bis 1950er Jahre in der deutschen Filmindustrie tätig und gestaltete Kulissen für zahlreiche Produktionen der UFA. Seine Arbeiten zeichnen sich durch präzise architektonische Details und stimmungsvolle Raumkompositionen aus. Vorwerg gilt als Vertreter der klassischen deutschen Szenenbildkunst der Vorkriegs- und Nachkriegszeit.[1][2]

Leben

Der jüngere Bruder des Filmarchitekten Wilhelm Vorwerg wurde zum Dekorationsmaler ausgebildet. In der Folgezeit wirkte er als Maler, erst im Frühjahr 1939 stieß Max Vorwerg als Szenenbildner-Anwärter zum Film. In dieser Funktion arbeitete er dem Kollegen Ernst H. Albrecht bei den Produktionen Alarm auf Station III (1939), Meine Tante – Deine Tante (1939) und Die unvollkommene Liebe (1940) zu. Im März 1940 rückte Vorwerg zum Hilfsarchitekten auf und wirkte u. a. an Zwischen Hamburg und Haiti (1940), Germanin (1942) und Familie Buchholz (1943).

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Vorwerg auch als Chefarchitekt arbeiten. Meist ließ man ihn jedoch nicht eigenständig arbeiten, vielmehr musste er sich mit der Umsetzung von Entwürfen anderer Filmarchitekten begnügen, darunter erneut Albrecht sowie die erfahrenen Filmarchitekten Hermann Warm, Erich Kettelhut und Max’ Bruder Wilhelm.

Filmografie

Literatur

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 8: T – Z. David Tomlinson – Theo Zwierski. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 209.

Einzelnachweise

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