Maximilian Pfender

deutscher Ingenieur From Wikipedia, the free encyclopedia

Maximilian „Max“ Pfender (* 21. August 1907 in Hagenbuch, heute Ortsteil von Biberach an der Riß;[1]7. November 2001) war ein deutscher Ingenieur. Er leitete von 1947 bis 1972 die Bundesanstalt für Materialprüfung und ihre Vorgängereinrichtung.

Leben

Grabstätte auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin

Max Pfender, geboren als Sohn des Landwirts Vinzenz Pfender und dessen Ehefrau, einer geborenen Lerner, in der Region Oberschwaben, studierte an der Technischen Hochschule Stuttgart Maschineningenieurwesen und wurde dort 1938 mit Auszeichnung zum Dr.-Ing. promoviert. Sein Doktorvater war Erich Siebel.[2] Von 1940 bis 1945 arbeitete er im Forschungsinstitut der AEG in Berlin. 1945 wechselte er zum Materialprüfungsamt Dahlem, der Vorgängereinrichtung der Bundesanstalt für Materialprüfung in Berlin, deren Leitung er am 21. August 1947 übernahm und (ab 1954 als Präsident) bis August 1972[1] innehatte. 1953 wurde er Honororprofessor für Werkkstoffprüfung an der TU Berlin, 1954 als Leitender Regierungsdirektor in den Staatsdienst übernommen. Er hatte mehrere Ehrenämter technisch-wissenschaftlicher Vereine inne.

Pfender war Mitglied des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) mit der Mitgliedsnummer 501926.[3] Von 1953 bis 1956 war er Vorsitzender des Berliner Bezirksvereins des VDI,[4] von 1954 bis 1957[5] gehörte er dem Vorstand des Gesamtvereins an. Er war Vorsitzender der VDI-Fachgruppe „Messen und Prüfen“ und langjähriges Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des VDI.[6]

Max Pfender war katholisch, ab 1937 verheiratet mit Elisabeth Pfender, geborener Heimann, und hatte vier Kinder (Klaus, Michael, Monika und Ursula). Seine letzte Ruhestätte erhielt er auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.

Ehrungen und Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

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