Maximilian Ritscher

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Maximilian Ritscher (* 11. Jänner 1994 in Lienz) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und nunmehriger -trainer.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Maximilian Ritscher
Maximilian Ritscher (l., 2016)
Personalia
Geburtstag 11. Jänner 1994
Geburtsort Lienz, Österreich
Position Innenverteidiger
Junioren
Jahre Station
2000–2002 ASKÖ Dellach/Drau
2002–2003 ASKÖ Irschen
2003–2008 ASKÖ Dellach/Drau
2008–2010 SK Austria Kärnten
2010–2011 ASKÖ Dellach/Drau
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2010 SK Austria Kärnten II 1 (0)
2011 ASKÖ Dellach/Drau 1 (0)
2011 ATSV Wolfsberg 2 (0)
2012 SAK Klagenfurt 9 (1)
2012–2015 Wolfsberger AC II 73 (3)
2013–2015 Wolfsberger AC 2 (0)
2015–2017 Kapfenberger SV 32 (2)
2016 Kapfenberger SV II 4 (1)
2017 LASK Juniors OÖ 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2011 Österreich U-18 1 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2017 ASKÖ Dellach/Drau (Jugend)
2018–2020 AKA Linz
2020–2022 FC Juniors OÖ (Co-Trainer)
2022– LASK (Co-Trainer)
2025 → LASK (interim)
2025 → LASK (interim)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Karriere

Als Spieler

Verein

Ritscher begann seine Karriere beim ASKÖ Dellach/Drau in Kärnten. 2002 wechselte er für eine Saison zum ASKÖ Irschen, ehe er nach Dellach im Drautal zurückkehrte. 2008 ging es weiter zur Jugendabteilung des SK Austria Kärnten, ehe er nach deren Konkurs abermals zu seinem Stammverein zurückkehrte. Ritscher absolvierte zu jener Zeit vor allem Spiele in der Akademieauswahl Kärntens.

2011 wechselte er in die erste Mannschaft des ATSV Wolfsberg in die Kärntner Liga, der vierthöchsten österreichischen Spielklasse, wo er auf zwei Einsätze kam. Danach ging es eine Stufe höher und der Innenverteidiger war eine Herbstsaison beim SAK Klagenfurt in der Regionalliga Mitte aktiv. Sein Debüt gab er am 24. März 2012 gegen den DSV Leoben, als er für Helmut König in der 77. Minute eingewechselt wurde. Das Heimspiel wurde 0:2 verloren. Nach acht weiteren Einsätzen und einem Tor wurde der Bundesligaaufsteiger Wolfsberger AC auf Ritscher aufmerksam.

Daraufhin wechselte er zu den Wolfsbergern und gab am 20. April 2013 gegen den FC Red Bull Salzburg sein Debüt in der höchsten österreichischen Spielklasse, als er in der 77. Minute für Manuel Kerhe eingewechselt wurde. Das Spiel in Wals-Siezenheim ging 2:6 verloren. Zur Saison 2015/16 wechselte Ritscher zur Kapfenberger SV.

Nach der Saison 2016/17 verließ er Kapfenberg.[1] Daraufhin wechselte er zum Regionalligisten LASK Juniors OÖ, mit dem er 2018 in die 2. Liga aufsteigen konnte. Nach der Saison 2017/18 beendete er seine Karriere im Alter von 24 Jahren.

Nationalmannschaft

International absolvierte er ein Spiel für die österreichische U-18-Mannschaft gegen die Auswahl aus der Schweiz. Er kam am 12. Oktober 2011 zur Halbzeit und erlebte eine 1:2-Niederlage in Zürich.

Als Trainer

Nach seinem Karriereende wurde er zur Saison 2018/19 Co-Trainer der U-16-Mannschaft in der AKA Linz, ab der Saison 2019/20 fungierte er zudem als Analyst für die U-18-Mannschaft. Zur Saison 2020/21 wurde er Co-Trainer beim Zweitligisten FC Juniors OÖ. Im Jänner 2022 wurde er in die erste Mannschaft des LASK hochgezogen, um dort Co von Andreas Wieland zu sein.[2] Anschließend blieb er auch unter Dietmar Kühbauer und Thomas Sageder im Trainerstab.

Im April 2024 hätte er als Nachfolger Sageders interimistisch Cheftrainer werden sollen.[3] Mangels notwendiger Pro-Lizenz wurde allerdings Thomas Darazs zum Interimstrainer befördert, Ritscher blieb Assistent.[4] Im April 2025 wurde Ritscher als Nachfolger für Markus Schopp interimsweise Cheftrainer.[5] Unter seiner Führung beendete der LASK die Spielzeit als Siebter, verpasste aber anschließend die Qualifikation für den Europacup. Zur Saison 2025/26 wurde er von João Sacramento abgelöst und wieder Co-Trainer. Nach dem Rücktritt von Sacramento im September 2025 übernahm Ritscher wiederum das Amt des Interimstrainers in Linz.[6] Nach zwei Spielen im Amt wurde er im Oktober 2025 von Dietmar Kühbauer abgelöst und wurde wieder dessen Assistent.

Einzelnachweise

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