Mefrusid

Gruppe von Stereoisomeren From Wikipedia, the free encyclopedia

Mefrusid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Tetrahydrofurane und Sulfonsäureamide.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Mefruside
Allgemeines
Name Mefrusid
Andere Namen

4-Chlor-N-methyl-N-(tetrahydro-2-methylfuryl)-m-benzendisulfonamid

Summenformel C13H19ClN2O5S2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 7195-27-9
EG-Nummer 230-562-4
ECHA-InfoCard 100.027.785
PubChem 4047
ChemSpider 3907
DrugBank DB13405
Wikidata Q6807947
Eigenschaften
Molare Masse 382,88 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

148–150 °C[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]

Achtung

H- und P-Sätze H: 373
P: 260314501[1]
Toxikologische Daten

>10.000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)[1]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Verwendung

Mefrusid wird als Diuretikum eingesetzt. Es besitzt auch saluretische und blutdrucksenkende Wirkungen. Es greift vor allem am distalen Nierenkanälchen an, wobei es sich günstig auf den Natrium-Kalium-Quotienten auswirkt.[2] Das (−)-Enantiomer besitzt bei dieser Verbindung eine deutlich stärkere Wirksamkeit als das (+)-Enantiomer.[3] Der Wirkstoff wurde von Harald Horstmann, Hartmut Wollweber und Karl Meng bei Bayer entwickelt.[4]

Einzelnachweise

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