Meggan Manlove

US-amerikanische lutherische Geistliche From Wikipedia, the free encyclopedia

Biographie

Manlove wurde in St. Paul geboren und wuchs in Custer im Bundesstaat Süddakota auf. Ihre Eltern waren beide für die lutherische Kirche tätig. Sie nahm ein Studium der Anglistik und Geschichtswissenschaft am Concordia College in Moorhead und erlangte 1998 ihren Abschluss. Anschließend absolvierte sie einen einjährigen Freiwilligendienst in einem jesuitischen Sozialzentrum in Syracuse, wo sie vor allem mit Flüchtlingen arbeitete. Sie nahm ein Theologiestudium an der theologischen Fakultät der Universität Chicago auf, das sie 2002 mit dem Grad eines Master of Divinity erfolgreich abschloss. Um in den Pfarrdienst der lutherischen Kirche eintreten zu können, führten sie weiterführende Studien für ein Jahr an das Luther Seminary in ihre Heimatstadt St. Paul. Ihr Vikariat absolvierte sie an der Emmanuel Lutheran Church in Cheney und als Studentenpfarrerin an der Eastern Washington University. Im September 2004 wurde sie in der ELCA ordiniert und trat eine erste Pfarrstelle in dem kleinen Dorf Soldier in Iowa an. 2010 nahm sie einen Ruf an die Trinity Lutheran Church in Nampa in Idaho an. In ihre Amtszeit als Pfarrerin fiel ein großes Projekt zur Schaffung geförderten Wohnraums, das von der Kirchengemeinde getragen wurde. Ab 2016 promovierte Manlove berufsbegleitend am San Francisco Theological Seminary, wo sie 2021 mit einer Dissertation Equipping Lutherans for Faith Storytelling den Grad eines Doctor of Ministry erwarb.[1]

Auf der Versammlung der Nordwest-Intermountain-Synode am 29. April 2023 wurde Manlove im vierten Wahlgang zur nächsten Bischöfin der Synode gewählt. Sie folgt in diesem Amt auf Kristen Kuempel, die in der Abstimmung unterlegen war. Manlove trat am 1. Juli ihren Dienst als Bischöfin an und wurde am 7. Oktober in der Kathedrale der Rockies, einer methodistischen Kirche in Boise, förmlich installiert.[2]

Einzelnachweise

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